15 Zoll MacBook Air ohne Option auf den M2 Pro & M2 Max?
Das 15 Zoll MacBook Air, das Apple aller Voraussicht nach im Juni vorstellen wird, soll mit zwei verschiedenen Varianten des M2 konfiguriert werden können. Der M2 Pro und der M2 Max gehören wahrscheinlich nicht dazu.

Wer sich ein MacBook Air mit einem größeren Display gewünscht hat, kommt in diesem Jahr voll auf seine Kosten. Zahlreichen Leaks und Berichten zufolge wird Apple zur diesjährigen World Wide Developers Conference ein 15 Zoll großes Modell vorstellen. Vom Analysten Ming-Chi Kuo gab es in den letzten Monaten einen Ausblick auf die möglichen Prozessoren, mit denen das große Air angeblich verkauft werden soll.
Neben der Basis-Variante des M2 war auch vom M2 Pro und M2 Max die Rede. Für seine Prognose erntete Kuo viel Gegenwind. Schließlich kommt das Air seit dem Umstieg auf "Apple Silicon" ohne Lüfter daher. Läuft der M2 unter Volllast, regelt macOS die Leistung herunter, da die passive Kühlung sonst die Wärme nicht abführen kann. Ein passiv gekühltes Air würde mit dem M2 Pro oder M2 Max keinen Sinn machen.
Kuo korrigiert sich
Nun hat Kuo seine Aussagen revidiert. Auf Twitter schreibt der Analyst, dass im 15 Zoll MacBook Air die gleichen Varianten des M2 verbaut werden, wie sie schon im 13 Zoll großen Modell zum Einsatz kommen. Damit meint er den M2 in der Basis-Variante mit insgesamt acht Kernen, die in vier Performance- und vier Effizienz-Kerne unterteilt sind.
Den Unterschied macht lediglich die Bestückung der integrierten Grafikeinheit. Beim 13 Zoll MacBook Air für 1.499 Euro sind es acht GPU-Kerne. Wer die zweite Modellvariante kauft und 350 Euro mehr ausgibt, bekommt neben einer SSD mit 512 GB Speicherplatz zehn Grafikkerne. Die gleichen Konfigurationsmöglichkeiten sollen auch für das 15 Zoll MacBook Pro gelten.
Es wird definitiv ein Air
Kuo betont, dass der 15 Zoll große Mac explizit als MacBook Air verkauft werden soll und keine neue Produktlinie repräsentiert. Apple hat seinen Quellen zufolge bei den Fertigungspartnern zwischen fünf und sechs Millionen Einheiten bestellt. Was das große Air letztendlich kosten wird, ist noch nicht bekannt.
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