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AirPods Pro 4 mit Kameras kommen erst 2027

Apple plant laut Gerüchten zwei neue AirPods Pro 4: ein Update für 2026 und ein Kamera-Modell für 2027. Wer neu kaufen will, sollte warten.
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AppTickerTeam
Vor 2 Std4 Min. Lesezeit
Futuristische AirPods Pro mit holografischem Kamera-Symbol und der Aufschrift 2027 auf weißem Untergrund.
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Die Diskussion um Kameras in Apples Ohrhörern läuft auf Hochtouren. Ein aktueller Überblick bringt erstmals Struktur in die widersprüchlichen Meldungen und skizziert einen klaren Fahrplan für die kommende Hardware. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur optische Erweiterungen, sondern auch der Einfluss auf die Sprachassistenten und KI-Funktionen. Damit rückt die Frage nach dem richtigen Kaufzeitpunkt in den Vordergrund.

Zwei Varianten für die AirPods Pro 4

Interne Codenamen B790 und B798 kennzeichnen zwei verschiedene Entwicklungsstränge. Das B790 steht für eine schmale Aktualisierung, die noch vor Jahresende 2026 erscheinen könnte. Äußerlich unterscheidet es sich kaum von der aktuellen Generation, doch ein Temperatursensor fehlt in der jetzigen Version. Mögliche Optimierungen bei Klang oder Akkulaufzeit gelten als wahrscheinlich, sind aber noch nicht bestätigt. Das B798 dagegen reserviert Apple für das größere Update im Jahr 2027. Erst dieses Modell soll die umstrittenen Kameras beherbergen und die Bilddaten direkt an die KI-Systeme des Unternehmens liefern.

Kamera-Gerüchte reichen bis 2024 zurück

Die Spekulationen rund um die optische Erweiterung dauern bereits seit mehreren Jahren an. Ein Insider erwähnte den Projektnamen B798 erstmals im Februar 2024 und berichtete von einem Entwicklungsstart zwei Jahre zuvor. Analyst Ming-Chi Kuo verortete die Markteinführung lange Zeit im Jahr 2026 und beharrte auch im Mai und September 2025 auf diesem Termin. Der ursprüngliche Informant sah die Verzögerung jedoch schon im Oktober 2024 kommen und verschob das Release auf 2027. Weitere Meldungen aus dem Winter 2024 und dem frühen 2025 ergänzten das Bild um Infrarotsensoren und eine Temperaturregelung. Spätestens im März und Oktober 2025 konkretisierten sich die Anwendungsfälle: Die Sensoren sollen die Umgebung scannen, Straßenschilder für die Navigation auslesen oder Schaufenster identifizieren, um Geschäfte aufzufinden.

Patente für Gesten und Lippenlesen

Ein Blick auf die eingereichten Patente verdeutlicht, in welche Richtung Apple die Interaktion mit den Ohrhörern denkt. Mehrere Anträge skizzieren Technologien, die weit über das einfache Tippen am Stiel hinausgehen. Folgende Konzepte wurden bereits dokumentiert:

  • Ein Wearable Interactive Audio Device mit kapazitiven Flächen für Gestensteuerung, angemeldet im Oktober 2020.
  • Eine RF-Antenne zur präzisen Gesterkennung, eingereicht im Januar 2026.
  • Ein Laser-basiertes System zum Lippenlesen, angemeldet im Juni 2025.
  • Die Möglichkeit, auf Objekte oder Wahrzeichen zu zeigen, um Informationen oder Einkäufe auszulösen, angemeldet im Juni 2024.
  • Eine Kamera, die gleichzeitig als Näherungssensor für Distanz und Materialerkennung dient, eingereicht im Juli 2025.

Patente garantieren keine Marktreife, sie zeigen aber die technische Vision des Unternehmens.

Kameras statt Gesten laut Leaks

Prototyp-Sammler wie Kosutami liefern regelmäßig Hinweise auf den Stand der Dinge. Bereits im Februar 2026 deutete er an, dass die kommende Generation die Umgebung erfassen wird und dabei zum ähnlichen Preis wie die aktuellen Pro-Modelle angeboten wird. Einen Monat vor der erwarteten Vorstellung meldete er jedoch im Juli 2026 überraschend, Apple habe die Arbeit an den Kamera-Ohrhörern gestoppt. Diese Nachricht stand im krassen Gegensatz zu den Informationen des B798-Insiders aus dem Mai 2026. Dieser betonte, dass auf eine aufwändige Gestensteuerung verzichtet wird. Stattdessen sollen Kamera und Siri enger zusammenarbeiten, etwa um aus den sichtbaren Lebensmitteln im Kühlschrank automatisch ein Rezept vorzuschlagen. Der aktuelle August-Überblick widerlegt das Stopp-Gerücht eindeutig: Die Entwicklung läuft weiterhin, die Steuerung wandelt sich lediglich von Fingerbewegungen zur optischen Erfassung.

Kamera-Funktionen und Kaufempfehlung

Wichtig zu verstehen ist, dass die integrierte Optik nicht als Ersatz für das Smartphone-Objektiv dienen soll. Die Kameras nehmen keine klassischen Fotos oder Videos auf, sondern liefern Echtzeitdaten für KI und den Sprachassistenten. Ein stark diskutiertes Szenario ist die barrierefreie Kommunikation: Eine Kamera direkt am Ohr könnte die Dolmetschung von Gebärdensprache erheblich verbessern und die bereits in iOS 26 verfügbare Live-Übersetzung ergänzen. Auch Konkurrenten wie Google bewegen sich in diese Richtung und unterstützen seit August 2026 die Amerikanische Gebärdensprache auf der Pixel-11-Serie. Für potenzielle Käufer ergibt sich daraus eine klare Strategie. Wer nach den neuesten KI-Funktionen sucht, sollte bis zur Einführung des B798 im Jahr 2027 warten. Das zwischenzeitliche B790-Update bringt nur marginale Verbesserungen und rechtfertigt den Wechsel kaum. Ein deutlicher Preisanstieg für das Kamera-Modell ist laut den Quellen ohnehin nicht zu erwarten. Die Historie der AirPods Pro bestätigt diesen Rhythmus: Nach dem Debüt 2019 folgte erst 2022 eine spürbare Überarbeitung, bevor 2025 die Pro-3-Generation mit Herzfrequenzmessung und verbesserter Geräuschunterdrückung kam. Analysten und Insider hatten bereits im Herbst 2025 auf neue Features hingewiesen, die sich nun in diesem gestaffelten Zeitplan wiederfinden.

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