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App für klassische Musik und weitere Features von iOS 16 lassen auf sich warten

Nachdem Apple den Dienst "Primephonic" übernahm, sollte eigentlich im letzten Jahr eine eigene App für klassische Musik erscheinen. Bislang fehlt von der Anwendung allerdings jede Spur. 

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AppTickerTeam
02.01.20234 Min. Lesezeit
App für klassische Musik und weitere Features von iOS 16 lassen auf sich warten
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Bereits im August 2021 ließ Apple die käufliche Übernahme des Streaming-Dienstes "Primephonic" verlauten. Der iPhone-Konzern war in dem Zusammenhang von ambitionierten Zielen angetrieben. Abonnenten von Apple Music sollten automatisch Zugriff auf die Inhalte der neuen App erhalten. Ein zusätzliches bezahlpflichtiges Abo bedarf es für Fans von Beethoven und Mozart somit nicht. 

Einen Monat nach der Übernahme nahm Apple den Dienst vom Netz, Kunden mit einem bereits bezahlten Abo konnten sich die Gebühren auf einer eigens eingerichteten Webseite zurückerstatten lassen. Außerdem erhielten Primephonic-Kunden sechs Monate kostenlosen Zugang zu Apple Music.

Im Januar vergangenen Jahres ging Cupertino schließlich mit seinen Plänen an die Öffentlichkeit und kündigte die App noch für dasselbe Jahr an - passiert ist bislang nichts.

Dienst angekündigt und nicht erschienen

In einer Betaversion von Apple Music für Android sowie in einem Testbuild von iOS 15.5 konnten bereits frühzeitig eindeutige Hinweise auf den Dienst ausfindig gemacht werden. Demnach soll die neue App den Namen "Apple Classical" tragen. Inzwischen müsste die Entwicklung der Anwendung weit fortgeschritten, wenn nicht sogar abgeschlossen sein.

Warum der Dienst Anfang 2023 also nicht zur Verfügung steht, ist auf den ersten Blick nicht erkennbar. Eine erneute Stellungnahme zum Thema blieb bisher aus. Für Apple stellt das Ganze allerdings ein eher ungewöhnliches Verhalten dar. Normalerweise kündigt das Unternehmen neue Dienste oder Produkte offiziell erst an, wenn der Veröffentlichung nichts mehr im Wege steht. 

Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine komplette Einstellung des Vorhabens nicht auszuschließen. Woran es am Ende scheitern könnte, wird Apple dann sicherlich zu gegebener Zeit kommunizieren. Bis dahin gehen wir jedoch davon aus, dass Apple Classical im Laufe diesen Jahres auf den Markt kommt. 

Weitere fehlende iOS-Features

Neben der klassischen Musik-App ist Apple den Nutzern noch eine Reihe an Features schuldig geblieben, die mit dem Update auf iOS 16 Einzug halten sollten. Dazu zählen:

  • Web Push Notifications: Das Feature für iOS 16 und iPadOS 16 ermöglicht es Anwendern optionale webbasierte Benachrichtigungen zu erhalten. Die Benachrichtigungen erfolgen dann direkt über Safari, so wie man es von herkömmlichen Apps auch kennt.
  • Apple Pay Later: Der zusätzliche Dienst für Apple Pay wurde im Zuge der WWDC 2022 vorgestellt und soll Kunden die Möglichkeit bieten, über Apple Pay bezahlte Dienstleistungen oder Produkte in vier gleichen Raten im Zeitraum von sechs Wochen zu bezahlen. Wahrscheinlich wird die Funktion frühestens mit iOS 16.4 zur Verfügung stehen - anfangs jedoch nur in den USA. 
  • Sicherheitsschlüssel für Apple ID: Die erste Beta von iOS 16.3 beinhaltet ein neues Sicherheitsfeature, bei dem ein zusätzlicher Hardwareschlüssel zur eindeutigen Identifizierung des Nutzers zum Einsatz kommt. Der weltweite Rollout der neuen Zwei-Faktor-Authentifizierung wird für 2023 erwartet. 
  • Apple Card Sparkonto: Besitzer einer Apple Card können bald ein Sparkonto von Goldman Sachs in ihrer Apple Wallet verwalten, auf dem sämtliche von Daily Cash eingehende Cashback-Zahlungen gesammelt und verzinst werden. Da die Apple Card bislang nur in den USA zur Verfügung steht, ist diese Funktion für Menschen hierzulande vorerst nebensächlich. 
  • CarPlay: Ebenfalls auf der WWDC 2022 angekündigt - eine neue Version von CarPlay, die unter anderem mit Unterstützung für mehrere Displays aufwarten soll. Außerdem sollen Funktionen des Autos wie die Klimaanlage oder das Radio über CarPlay steuerbar sein. 
  • Advanced Date Protection: Zum Ende des Jahres kündigte Apple die Ausweitung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf weitere iCloud-Dienste an. Im Laufe des neuen Jahres sollen weitere Länder von der Ausweitung profitieren. 
  • Notruf via SOS-Signal: Auch die Möglichkeit, über das iPhone (ab iPhone 14) per Satellitenverbindung einen Notruf abzusetzen, soll in den kommenden Wochen und Monaten sukzessive auf weitere Länder ausgeweitet werden. 
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