Apple Card: Support-Dokument nennt Ablehnungsgründe
Die Quote der Ablehnungen für Besteller der Apple Card befindet sich in den USA aktuell auf einem niedrigen Stand. Auf seiner Webseite hat Apple jetzt ein Support-Dokument veröffentlicht, in dem alle möglichen Gründe für eine Ablehnung aufgeführt werden.

Apple hat mit der Partnerbank Goldman Sachs die Hürden für die Bestellung der Apple Card relativ niedrig angesetzt. So berichten zahlreiche Nutzer in sozialen Netzwerken, dass sie aufgrund ihrer Bonität eigentlich mit einer Ablehnung ihres Kreditkartenantrags gerechnet hätten.
Stattdessen bekamen auch Kunden mit einem teilweise schlechten Bonitätsscore die Karte aus Titan nach Hause geschickt. Lediglich der Kreditrahmen wurde für diesen Kundenkreis im unteren Bereich angesiedelt.
Der iPhone-Hersteller hat jetzt auf seiner Webseite ein Support-Dokument veröffentlicht, in welchem unter dem Punkt "Conditions that might cause your application to be denied" die offiziellen Gründe, die zu einer Ablehnung führen können, aufgelistet sind. Kunden, deren Antrag nicht genehmigt wurde, berichten, dass sie eine detaillierte Rückmeldung von Apple bekommen haben, warum dem Antrag nicht entsprochen wurde.
So werden zum Beispiel Kunden abgelehnt, die kürzlich eine Pfändung ihres Eigentums oder Bankkontos erfahren haben. Auch wenn das Konto vor Kurzem geschlossen wurde, wird die Apple Card nicht verschickt. Weitere Gründe sind gerichtliche Verurteilungen, Insolvenz, Rückstand bei dem Begleichen der Steuern, ein zu geringes Einkommen, eine hohe Anzahl von Kreditanträgen, ein niedriger Bonitätsscore oder wenn man aktuell seinen sonstigen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt und Beträge offen stehen.
Wie CNBC erfahren haben will, kostet die Akquise eines neuen Apple-Card-Kunden ungefähr 350 Dollar - Kosten, die die Bank nach Meinung von Experten erst nach vier Jahren wieder ausgeglichen hat. Erst ab dem fünften Jahr würde sich die Apple Card für Goldman lohnen.
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