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Apple plant M6-Chips wohl ohne Pro- und Max-Varianten

Apple bricht mit seiner seit 2020 bestehenden Chip-Strategie und setzt bei der M6-Generation auf eine vereinfachte Produktlinie, während der Fokus bereits auf der KI-optimierten M7-Reihe liegt.
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AppTickerTeam
25.06.20264 Min. Lesezeit
Apple plant M6-Chips wohl ohne Pro- und Max-Varianten
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Apple durchbricht ein seit Jahren konstantes Muster in der Entwicklung seiner Eigenprozessoren. Die kommende M6-Generation kommt erstmals seit dem Start der Apple-Silicon-Ära im Jahr 2020 ohne die gewohnten leistungsstarken Ausbaustufen aus. Stattdessen verlagert der Konzern die Aufmerksamkeit direkt auf die nachfolgende M7-Serie, die bereits im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll. Parallel dazu arbeitet das Unternehmen weiterhin an der M5-Ultra-Variante, die noch in diesem Jahr ein neues High-End-Segment im Mac Studio etablieren könnte. Dieser strategische Kurswechsel markiert einen neuen Abschnitt in der Geschichte von Apples Computer-Chips. So jedenfalls nachzulesen im aktuellen Report von Bloomberg.

Erster Verzicht auf Pro- und Max-Chips

Seit der historischen Einführung von Apple Silicon im Jahr 2020 hatte Apple jede Prozessor-Generation konsequent um die stärkeren Pro- und Max-Varianten erweitert. Genau dieses Muster wird mit der M6-Generation durchbrochen. Der Technologie-Konzern plant, auf die Entwicklung und Markteinführung beider leistungsstärkerer Ausbaustufen vollständig zu verzichten. Damit ist die M6 der erste Chip seit acht Jahren, der ohne diese Aufteilung auskommen muss.

Nach der Präsentation des Basis-M6 verlagert Apple den Fokus unmittelbar auf die nächste Generation, anstatt die aktuelle Serie weiter auszubauen. Dieser Schritt unterstreicht den Wunsch des Unternehmens, Ressourcen gebündelt in die Entwicklung der nachfolgenden M7-Reihe zu stecken, die bereits mit deutlich ambitionierteren Zielen aufwartet.

Leistungsstarke Basis mit neuer GPU

Obwohl auf die Spitzenvarianten verzichtet wird, bringt der Basis-M6 signifikante technische Verbesserungen mit sich. Der Chip soll noch im Jahr 2026 in einem Einstiegsmodell der MacBook-Pro-Reihe debütieren und dabei mehrere Kernbereiche deutlich nach vorne bringen. Ein zentraler Fortschritt betrifft die Speicherbandbreite, die auf bis zu 200 Gigabyte pro Sekunde ansteigen soll. Zum Vergleich: Der aktuelle M5 schafft lediglich 153 Gigabyte pro Sekunde.

Neben der höheren Bandbreite erhält der M6 eine grundlegend überarbeitete Speicherarchitektur sowie eine leistungsfähigere Neural Engine, die speziell für komplexe KI-Berechnungen optimiert wurde. Auch die Grafikeinheit profitiert von einem kompletten Redesign und unterstützt künftig bis zu 12 GPU-Kerne, während der Vorgänger maximal 10 Kerne bot. Die neue GPU ist darauf ausgelegt, das parallele Rendern von KI-Modellen und anspruchsvollen Grafikprozessen effizienter zu bewältigen.

M7-Generation bereits 2027 im Fokus

Während die M6-Generation noch in diesem Jahr vorgestellt wird, richtet sich der Blick des Unternehmens bereits auf die nachfolgende M7-Reihe. Der Basis-Chip der M7-Generation könnte bereits in der ersten Jahreshälfte 2027 erscheinen und damit sehr schnell auf den M6 folgen. Die leistungsstärkeren Varianten M7 Pro und M7 Max sollen erst Ende 2027 auf den Markt kommen, während die Spitzenvariante M7 Ultra voraussichtlich 2028 präsentiert wird.

Die gesamte M7-Generation ist primär auf massive Fortschritte bei der KI-Verarbeitung direkt auf dem Gerät ausgerichtet. Der Basis-M7 wird voraussichtlich eine Speicherbandbreite von rund 240 Gigabyte pro Sekunde unterstützen, um den wachsenden Datenbedarf immer komplexer werdender lokaler KI-Modelle zu decken. Dieser Fokus auf On-Device-Künstliche-Intelligenz unterstreicht den strategischen Schwerpunkt, den Apple in den kommenden Jahren setzen will.

M5 Ultra besetzt High-End-Segment

Parallel zur M6-Entwicklung arbeitet Apple intensiv am M5 Ultra, der intern unter den Codenamen Sotra D oder H17D bekannt ist. Das Unternehmen strebt an, diesen Prozessor noch im laufenden Jahr 2026 in einem überarbeiteten Mac Studio zu etablieren. Der M5 Ultra wird auf massive Hardware-Konfiguration setzen und voraussichtlich etwa 36 CPU-Kerne sowie 80 GPU-Kerne integrieren.

Diese Ausstattung würde den M5 Ultra zu einem der stärksten Mainstream-Prozessoren machen und das High-End-Segment vor dem Beginn der M7-Ära besetzen. Apple testet derzeit die Unterstützung für bis zu 768 Gigabyte Arbeitsspeicher im M5 Ultra Mac Studio. Potenzielle Komponentenengpässe könnten die geplante Markteinführung jedoch noch erschweren, sodass der genaue Release-Termin weiterhin unsicher bleibt.

Zusammenfassung

Apple verzichtet erstmals seit 2020 auf Pro- und Max-Varianten innerhalb einer Chip-Generation und konzentriert sich stattdessen auf die nachfolgende M7-Reihe. Der Basis-M6 debütiert noch 2026 mit verbesserter Speicherbandbreite und neuer GPU, während der Fokus bereits auf die KI-optimierte M7-Generation ab 2027 gerichtet ist. Parallel dazu soll der M5 Ultra noch in diesem Jahr das High-End-Segment im Mac Studio besetzen.

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