Apple TV: Siri erkennt endlich Stimme des Nutzers
Was Siri auf anderen Geräten schon längst kann, wird mit tvOS 16.2 auch auf der Streamingbox möglich sein. In der aktuellen Beta kann der Sprachassistent zwischen verschiedenen Stimmen unterscheiden.

Bei der Bedienung eines Apple TV stehen dem Nutzer mehrere Wege zur Verfügung. Der Großteil dürfte dabei vermutlich auf die Tasten der Fernbedienung zurückgreifen. Doch auch ein iPhone oder iPad sowie Apples Sprachassistent Siri sind in der Lage, die vom Anwender gewünschten Befehle durchzuführen.
Wer Apple TV über letztgenannten Kanal steuern möchte, bemüht dafür den speziellen Button und das integrierte Mikrofon der Siri Remote. Bisher war Siri auf dem Apple TV jedoch nicht in der Lage unterschiedliche Stimmen zu erkennen und führte dementsprechend sämtliche Befehle aller sprechenden Personen gleichermaßen durch.
Neue Beta von tvOS 16.2 mit Siri-Stimmerkennung
Erst kürzlich gab Apple bekannt, dass die TV-Box in naher Zukunft über eine Stimmerkennung verfügen wird. Bei anderen hauseigenen Geräten gibt es diese Funktion bereits seit einigen Jahren. Die Stimmerkennung vom Apple TV ist vor allem in Haushalten mit mehreren Bewohnern von Vorteil.
Die Streamingbox wird anhand der Stimmerkennung in der Lage sein, einzelne Nutzer zu identifizieren und unter anderem individuelle Empfehlungen von Inhalten aufgrund zuvor ermittelter Vorlieben zusammenzustellen.
Die vor wenigen Tagen veröffentlichte Entwickler-Beta von tvOS 16.2 beinhaltet das längst überfällige Feature. Mit einer finalen Freigabe dürfte somit noch in diesem Jahr zu rechnen sein.
Konfiguration über iPhone oder iPad
Wer die Stimmerkennung auf dem Apple TV nutzen will, benötigt im Zuge der Konfiguration ein in der Nähe befindliches iPhone oder iPad, an das ein Bestätigungscode geschickt wird.
Die Einrichtung persönlicher Stimmprofile kann zudem auch direkt über ein Smartphone oder Tablet erfolgen, das mit derselben Apple-ID wie das Apple TV verbunden ist.
Wie Sigmund Judge, Chefredakteur von Screen Times allerdings auf Twitter berichtet, ist dieser Vorgang in der aktuellen Betaversion mit einigen Fehlern behaftet und daher noch nicht vollständig ausgereift
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