Apple veröffentlicht macOS 13.4.1 und schließt zwei kritische Sicherheitslücken
Gestern Abend hat Apple Sicherheitsupdates für seine Betriebssysteme verteilt. Neben dem iPhone, dem iPad und der Apple Watch wurde mit macOS 13.4.1 auch der Mac mit einem solchen versorgt, dessen Installation dringend empfohlen wird.

Kein Betriebssystem ist frei von Lücken und Bugs. Apple ist dafür bekannt, solche Lecks relativ schnell zu stopfen. Das gilt für ältere als auch für aktuelle Geräte. Am gestrigen Abend gab Cupertino bekannt, dass in iOS, watchOS, iPadOS und macOS zwei Schwachstellen vorhanden waren, für die gleichzeitig ein Sicherheitsupdate veröffentlicht wurde.
Neben iOS 16.5.1, iPadOS 16.5.1 und watchOS 9.5.2 hat Apple auch für macOS Ventura einen Patch zum Download freigegeben. macOS 13.4.1 schließt die Lücken in der Schnittstelle WebKit und im Kernel.
Schwachstellen wurden bereits aktiv ausgenutzt
Der iPhone-Hersteller schreibt, dass beide Sicherheitslücken wohl bereits aktiv ausgenutzt wurden. Offiziell bestätigt werden diese aber erst, wenn die entsprechenden Sicherheitsupdates zur Verfügung stehen.
Die Schwachstellen werden wie folgt beschrieben:
- Kernel: Eine App kann möglicherweise beliebigen Code mit Kernel-Berechtigungen ausführen. Apple ist ein Bericht bekannt, wonach dieses Problem möglicherweise aktiv für iOS-Versionen ausgenutzt wurde, die vor iOS 15.7 veröffentlicht wurden.
- WebKit: Die Verarbeitung von in böser Absicht erstellten Webinhalten kann zur Ausführung willkürlichen Codes führen. Apple ist bekannt, dass dieses Problem möglicherweise aktiv ausgenutzt wurde.
Wer einen Mac mit Ventura im Einsatz hat, sollte macOS 13.4.1 also unbedingt installieren.
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