Apple veröffentlicht macOS 15.1 mit "Apple Intelligence" für Deutschland
Heute Abend ist auch das erste größere Update für den Mac erscheinen. macOS 15.1 bringt "Apple Intelligence" nach Deutschland, während hiesige iPhone- und iPad-Besitzer noch etwas auf die KI-Tools warten müssen.

Neben iOS 18.1 und iPadOS 18.1 hat Apple heute Nachmittag das erste Minor-Update für macOS 15 veröffentlicht. Analog zu den beiden Updates für das iPhone und das iPad schaltet macOS 15.1 "Apple Intelligence" auf dem Mac frei. Da das Mac-Betriebssystem von der Europäischen Union nicht als Gatekeeper-Plattform angesehen wird, ist der Apple-PC hierzulande im Moment die einzige Möglichkeit, den neuen KI-Dienst auszuprobieren.
Wie im Vorfeld bekannt wurde, funktioniert "Apple Intelligence" in Deutschland nur, wenn man die Systemsprache auf "Englisch" umstellt. Die deutschen Sprachdateien wird Apple erst irgendwann im nächsten Jahr veröffentlichen. Außerdem sind zum Start nicht alle KI-Tools verfügbar. So bekommt Siri zum Beispiel ein neues Design, die Smart-Replys und Transkriptionen werden freigeschaltet und man erhält vollen Zugriff auf die neuen Schreibwerkzeuge.
Um "Apple Intelligence" nutzen zu können, benötigt man einen Mac mit M1-, M2- oder M3-Chip. Selbstverständlich werden auch alle M4-Macs unterstützt, die im Lauf dieser Woche erscheinen sollen.
Die Release Notes im Detail:
- macOS Sequoia enthält neue Funktionen, damit du deine Produktivität auf dem Mac steigern und noch kreativer sein kannst. Fenster können einfach angeordnet werden, damit du schnell deine ideale Arbeitsumgebung anlegen kannst. Du kannst sogar sehen, was du teilen wirst, wenn du eine Präsentation in der Präsentationsvorschau durchführst. Ein umfangreiches Update für Safari enthält „Verwalten von Ablenkungen“. Damit kannst du Aufgaben einfach erledigen, während du im Internet surfst. Zudem enthält macOS Sequoia Texteffekte und Emoji-Tapbacks für die App „Nachrichten“, mathematische Notizen für die App „Rechner“ und vieles mehr. Einige Funktionen sind möglicherweise nicht für alle Regionen oder auf allen Apple-Geräten verfügbar.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Apple nutzt Google-Gemini und Nvidia-Chips für Apple Intelligence
Apple Intelligence wird auf Google's Gemini-Modell basieren, das für lokale Geräte distilliert wird. Cloud-Anfragen laufen über Google Cloud mit Nvidia-Chips, geschützt durch Confidential Compute.

iOS 27: KI-Revolution für Kamera und Foto-App
Apple plant mit iOS 27 massive KI-Updates für die Kamera- und Foto-App. Bloomberg-Reporter Mark Gurman hat erste Einblicke in die Funktionen veröffentlicht, die Apple auf der Worldwide Developers Conference am 8. Juni vorstellen wird.

watchOS 27: Herzfrequenz-Tracking verbessert, AI-Gesundheitscoach verzögert
Apple Watch erhält mit watchOS 27 eine verbesserte Herzfrequenzmessung. Der ambitionierte AI-Gesundheitscoach Project Mulberry kommt dagegen erst später – Apple hat das Projekt zurückgefahren.

iOS 27: Apple Intelligence-Modelle für Genmoji und Image Playground erhalten Qualitätssprung
Apple Intelligence-Modelle für Bildgenerierung erhalten in iOS 27 einen großen Qualitätssprung. Image Playground wird zudem externe KI-Modelle unterstützen und Genmoji automatisch basierend auf der Foto-Library vorschlagen.

Apple kündigt massive KI-Updates mit neuer Subdomain an
Apple hat genai.apple.com registriert – ein klares Signal für umfangreiche generative KI-Features auf der WWDC 2026. Siri erhält eine eigene App, iOS 27 bringt automatische Captions und Visual Intelligence.

AirPods Ultra mit Kameras: Der Sinn hinter Apple Intelligence
Apple plant AirPods mit Infrarot-Kameras für visuelle KI-Funktionen. Neue Accessibility-Features in iOS 27 machen das Feature plötzlich sinnvoll - vor allem für sehbehinderte Nutzer.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.