Apple Watch: Akku lässt sich über den Diagnose-Anschluss schneller laden
Als tragbares elektronisches Gerät ist die Apple Watch natürlich auch energiehungrig und der Vorrat reicht laut Apple-Angabe bei gewöhnlicher Nutzung für etwa 18 Stunden, sodass ein tägliches Laden des eingebauten Akkus Pflicht ist. Das geschieht wiederum drahtlos, mit einer Technik die auch bei vielen elektrischen Zahnbürsten zum Einsatz kommt. Sowohl im Ladeadapter als auch der Apple Watch befindet sich eine Spule, die Energie überträgt bzw. empfängt und zum Laden des Akkus nutzt.
Dieser Vorgang ist mit Verlusten behaftet und durch die Baugrößen der Spulen und ihren Abstand zueinander auch beschränkt, was die übertragbare Leistung angeht. Hier bietet sich wiederum als Alternative der 6-polige Diagnose-Anschluss an der Seite des Apple Watch Gehäuses an, auch wenn Apple es derzeit offiziell nicht erwähnt.
Dass dieser Anschluss auch zur Energieversorgung der Apple Watch geeignet ist, wurde spätestens Anfang dieses Monats bekannt, als der Zubehörhersteller Reserve Strap sein gleichnamiges Armband für die Apple Watch ankündigte. Dieses nutzt nämlich den versteckten Diagnose-Anschluss der Apple Watch, um den eigenen Akku mit der Smartwatch zu koppeln.
Ein neues Video von Reserve Strap zeigt nun nun, dass der elektrische Anschluss an der Seite der Apple Watch durchaus in der Lage ist den Akku der Smartwatch schneller zu laden, als es über die induktive Ladung möglich ist. Im Vergleich zu dieser ist bei dem Versuchsaufbau die direkte Ladung des Akkus leicht schneller. Unklar ist jedoch, ob der leichte Geschwindigkeitsvorteil schon alles ist, was sich aus dem Anschluss raus holen lässt. Apple selbst schweigt sich nämlich im Spezifikationsprogramm für Apple Watch Zubehör über den Diagnose-Anschluss komplett aus.
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