Apple Watch – Apple will die Schwimmfunktion weiter ausbauen
Die Apple Watch soll einen erweiterten Funktionsumfang bezüglich der Schwimmaufzeichnung erhalten. Zwei neue Patentanmeldungen führen Verbesserungsmöglichkeiten auf.

Das erste Patent mit der Nummer 20180056129 beschreibt “Systeme und Methoden der Schwimmkalorimetrie“. Das neue System ermöglicht der Apple Watch, den Energieverbrauch des Nutzers beim Schwimmen einzuschätzen. Der Prozessor soll anhand der Schlaglänge und Schlagrate eine Geschwindigkeit des Nutzers im Wasser errechnen, so kann auch die Effizienz des Nutzers beurteilt werden. Dieser bestimmte Prozessorsachaltkreis kann das Schwimmverhalten des Nutzers einem bestimmten Schwimmstil zuordnen, den Energieverbrauch des Apple Watch Trägers anhand der Geschwindigkeit, der Effizienz und dem Stil berechnen. Außerdem erkennt die Apple Watch ob der Nutzer durch das Wasser gleitet oder schwimmt und lässt auch diese Werte mit einfließen.
Das zweite Patent mit der Nummer 20180056123 bezieht sich auf „Systeme und Verfahren zur Schwimmanalyse“. Diese Systeme und Verfahren dienen zur Analyse des Bewegungsablaufs während des Schwimmvorgangs. Ein oder mehrere Bewegungssensoren können die Bewegungsdaten des Benutzers sammeln, diese analysiert dann der Prozessor und erstellt ein Bewegungsprofil. Somit kann das System erkennen, ob ein echter Schwimmschlag vorliegt oder ob der Nutzer schwimmt oder sich dreht. Des weiteren soll die Apple Watch dann in der Lage sein, den Schwimmschlagstil zu erkennen und einzelne Schwimmphasen, ähnlich der Phasen aus dem Lauftraining, zu erkennen.
Apple merkt in dem Patentantrag an, dass es für das Schwimm Tracking notwendig ist dem Nutzer viele Daten anzuzeigen, unter anderem die Gesamtdistanz, die Anzahl der Runden, den Schwimmstil oder der Energieverbrauch. Im Allgemeinen ist es aber schwer abzuschätzen, wie viel Kalorien der Benutzer während des Schwimmvorgangs verbrennt, da der Energieverbrauch von vielen Faktoren wie Geschwindigkeit, Effizienz, etc. abhängt. Da eine Gleitphase oft nicht erkannt wird, kann der tatsächliche Energieverbrauch oft von den angezeigten Werten abweichen, diesen Umstand will Apple mit diesen Methoden und Systemen aus der Welt schaffen.
Natürlich meldet Apple viele Patent beim U.S. Patent & Trademark Office an. Viele Ideen werden niemals das Licht der Welt erblicken. Es lässt sich nie sagen, ob die Entwicklung in eine Marktreife führen wird. Bei diesem Patent scheint es doch eher wahrscheinlich, dass wir das verbesserte Schwimm Tracking nach einem Update benutzen könnten.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Technik News.

BestPreis! Apple AirTag 2: 4er-Pack bei Amazon für 85 Euro
Apple AirTags der zweiten Generation im 4er-Pack aktuell für 85 Euro bei Amazon — rund 34 Euro unter der UVP. Die Ortungsgeräte bieten nun eine erweiterte Genaue-Suche-Funktion für die Apple Watch.

Apple patentiert einheitliche Schutzschicht für Unterwasser-Fotografie
Apple hat ein Patent für eine innovative Unterwasser-Fotografie-Technologie erhalten, das Dome-Ports durch eine einzelne, einheitliche Schutzschicht ersetzen soll. Die Lösung könnte in einem iPhone-Case untergebracht werden.

Apple entwickelt automatischen Diebstahlschutz für das iPhone
Apple arbeitet an einer neuen Sicherheitsfunktion, die das iPhone automatisch sperrt, sobald das System erkennt, dass es jemandem aus der Hand gerissen wurde. Die Erkennung stützt sich auf Beschleunigungssensoren und die Distanz zur gekoppelten Apple Watch.

Apple veröffentlicht Betas für iOS, watchOS, tvOS und visionOS 26.6
Apple hat parallel die ersten Developer-Betas für iOS 26.6, iPadOS 26.6, watchOS 26.6, tvOS 26.6 und visionOS 26.6 freigegeben. Zwei Wochen nach der 26.5-Version dienen die Updates primär der Stabilität und Bugfixes.

watchOS 27: Herzfrequenz-Tracking verbessert, AI-Gesundheitscoach verzögert
Apple Watch erhält mit watchOS 27 eine verbesserte Herzfrequenzmessung. Der ambitionierte AI-Gesundheitscoach Project Mulberry kommt dagegen erst später – Apple hat das Projekt zurückgefahren.

So funktioniert NameDrop: So tauscht du Kontakte per iPhone und Apple Watch
NameDrop macht das Weitergeben von Kontaktdaten zum Kinderspiel: Zwei iPhones zusammenhalten, fertig. Wir zeigen, wie die Funktion funktioniert, sich anpassen lässt und was bei Problemen zu tun ist.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.