Apples Auftragsfertiger beklagt sich zum ersten Mal über sinkende Umsätze
Apples wichtigster Auftragsfertiger, Hon Hai Precision Industry, besser bekannt als Foxconn, hat im letzten Jahr zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Umsatzrückgang erleben müssen. Da Apple auch umgekehrt der größte Auftragsgeber von Foxconn ist, werden schlechte iPhone-Verkaufszahlen dafür mitverantwortlich gemacht.
Die derzeit aktuellen iPhones sind seit dem September des letzten Jahres da und bei diesen Smartphones haben sich fast alle Gerüchte der Monate davor bestätigt. Zum Teil bestätigen sich aber auch die negativen Erwartungen der Marktanalysten bezüglich der Verkaufszahlen.
So wurde erwartet, dass diese aufgrund der wenigen Neuerungen einbrechen werden. Ganz so schlimm ist es nicht gekommen, die Smartphones verkaufen sich nämlich gar nicht schlecht. Andererseits verkaufen sich die aktuellen iPhones aber auch nicht wirklich gut, wie sich mittlerweile immer mehr herauskristallisiert.
So wurde erst angenommen, dass Samsungs Debakel mit den Galaxy Note 7 Akkus die Verkaufszahlen des iPhone 7 und iPhone 7 Plus stark ankurbelt. Mittlerweile weiß man, dass dieser Effekt doch nicht so stark ausgefallen ist. Nun gibt es eine dazu passende Meldung von Apples wichtigstem Auftragsfertiger Foxconn.
Dieser beklagt zum ersten Mal in seiner Geschichte sinkende Umsätze im letzten Jahr, wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei berichtet. Mit 135 Milliarden US-Dollarn machte Foxconn im letzten Jahr 2,81% weniger Umsatz als im Jahr 2015 davor. Das ist wie gesagt seit der Gründung im Jahr 1991 der erste Rückgang des Umsatzes für diesen Auftragsfertiger für Konsumelektronik.
Unklar ist dabei jedoch, wie viel das iPhone oder besser gesagt die Verkaufszahlen dieser Smartphones damit zu tun haben. Da Apple aber mit etwa 50% der Foxconn-Umsätze der wichtigsten Auftragsgeber ist, dürften die IPhone-Verkaufszahlen wohl damit zu tun haben. Steigende Umsätze werden hingegen wieder beim iPhoe 8 in diesem Jahr erwartet.
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