ARM-Chips für den Mac? Apple engagiert Chef-Designer für ARM-Prozessoren
Die Anzeichen verdichten sich, dass zukünftige Macs über einen ARM-Prozessor verfügen könnten: Seit Mai dieses Jahres ist der Chef-Architekt der ARM Limited bei Apple unter Vertrag.

Apple verbaut schon in vielen Geräten Prozessoren, die auf der ARM-Architektur basieren. Entsprechende Chips kommen als A-Prozessor zum Beispiel im iPad oder iPhone zum Einsatz. Doch auch im Apple TV und in der Apple Watch arbeiten CPUs, die auf der gleichen Technik basieren. Lediglich beim Mac ist man in Cupertino noch auch Prozessoren von Intel angewiesen.
In der Vergangenheit gab es schon öfter Berichte, dass Apple auch beim Mac den Wechsel auf ARM-Prozessoren vornehmen möchte. Dies ist allerdings kein Schritt den man kurzfristig umsetzen kann, da vor allem das Betriebssystem die neue Architektur unterstützen muss. Zudem müsste Apple über entsprechende Fertigungsanlagen verfügen oder die Chips bei Zulieferern in Auftrag geben.
Das Grundgerüst einer ARM-CPU aus dem Hause Apple liegt jedoch im Design. Und diesem könnte man laut Bloomberg im Apple-Hauptquartier nun einen Schritt näher gekommen sein. Wie man seinem Profil auf LinkedIn entnehmen kann, arbeitet der leitenden Designer Mike Filippo von ARM Limited seit Mai bei Apple. Filippo war bei ARM u. a. für die Entwicklung der Cortex-Prozessoren A57, A72 und A76 sowie der 7nm- und 5nm-Architektur verantwortlich.
Der Wechsel von Filippo könnte allerdings auch bedeuten, dass Apple den Weggang des Halbleiter-Entwicklers Gerard Williams III kompensieren möchte und ein zeitnaher Umschwung bei den im Mac verbauten Prozessoren nicht geplant ist. Gerard Williams III war bei Apple lange an der Entwicklung mehrerer A-Prozessoren beteiligt und machte das iPad und das iPhone fit für 64 Bit.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Apple überholt Nvidia und erobert Börsenthron zurück
Apple hat Nvidia an der Börse knapp überholt und sich wieder zum wertvollsten Unternehmen der Welt gekürt. Hintergrund sind Rekordumsätze, Services-Wachstum und eine differenzierte KI-Strategie.

Apple-Kunden verklagen das Unternehmen wegen Hide-My-Email-Schwachstelle
Eine Sammelklage wirft Apple vor, Nutzer über eine kritische Datenschutzlücke in der Funktion „Hide My Email" im Unklaren gelassen zu haben. Der Kläger fordert fünf Millionen US-Dollar Entschädigung.

Apple bestellt mehr Verdampferkühlplatten für faltbares iPhone und iPhone 20
Apple hat die Produktion von Verdampferkühlplatten für seine Zulieferer deutlich ausgeweitet. Die effiziente Wärmeableitung kommt bereits im iPhone 17 Pro zum Einsatz und soll künftig das faltbare Gerät sowie das rahmenlose Jubiläumsmodell kühlen.

Custom-EQ für AirPods: Neue Beta-Firmware bringt das lang erwartete Feature
Apple liefert mit der AirPods-Beta-Firmware 9.0.314 den lang erwarteten benutzerdefinierten Equalizer nach. Der Drei-Band-Regler steht allen H2-Modellen zur Verfügung und lässt sich direkt am iPhone konfigurieren.

OpenAI erklärt E-Mail-Chaos nach Apples Klage
OpenAI entkräftet den Vorwurf, man habe auf Apples rechtliche Schritte ignoriert. Die KI-Firma führt den Kommunikationsabbruch auf eine Verwechslung durch die Anwälte der Gegenpartei zurück.

iPhone 20: Fertigungsstätten sind bereit für das Vollglas-Design
Die Produktionsanlagen für das zwanzigjährige Jubiläums-iPhone haben ihre Umbauarbeiten abgeschlossen. Das Gerät soll erstmals ein komplettes Glasgehäuse mit geschwungenen Kanten erhalten.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.