Aus Angst vor Strafzöllen: AirPods kommen künftig aus Vietnam
Die AirPods sollen künftig nicht mehr in China hergestellt werden. Aus Angst vor neuen Strafzöllen haben die beiden Fertiger der kabellosen Headsets nun angekündigt, die Produktion nach Vietnam auszulagern.

Zwischen den Vereinigten Staaten und China herrscht schon lange ein Handelskrieg. Dieser äußert sich vor allem in den immer wieder steigenden Strafzöllen, die regelmäßig für immer mehr Produkte verlangt werden, welche amerikanische Unternehmen aus China importieren.
Mitte des Monats kam die Sanktionsspirale völlig überraschend zu einem vorläufigen Ende. China machte den USA den Vorschlag, mehr Produkte aus Nordamerika zu importieren, wenn die Trump-Administration dafür im Gegenzug die nächste geplante Stufe der Strafzölle aussetzt. Diese sollten in Höhe von 25 Prozent am 15. Dezember in Kraft treten. Da Donald Trump aber den Vorschlag der chinesischen Regierung akzeptierte, wurde eine neue Runde bei den Strafzöllen ausgesetzt.
Hersteller haben dennoch Angst vor neuen Starfzöllen
Der neue Vertrag zwischen China und den USA sorgt zwar dafür, dass keine weiteren Strafzölle mehr erhoben werden - dennoch befürchten einige Unternehmen nur eine kurze Dauer der sanktionsfreien Phase. Aus diesem Grund planen jetzt die Hersteller der AirPods, die Fertigung der Apple-Kopfhörer nach Vietnam auszulagern.
GoerTek und Luxshare Precision haben dazu jetzt Gespräche mit mehreren Banken aufgenommen, um den Umzug zu finanzieren, so The Information. Der Neuaufbau der Produktionsstätten für die AirPods wird beide Firmen mehrere hundert Millionen Dollar kosten. Während der Umzugsphase der Produktion soll es aber aller Voraussicht nach nicht zu Engpässen bei der Fertigung der AirPods kommen, sodass Apple weiterhin mit den bestellten Stückzahlen beliefert wird.
Die AirPods entwickelten sich seit ihrer Einführung im Jahr 2016 zu einem wahren Verkaufsschlager. Da Experten den AirPods auch für die nächsten Jahre sehr gute Absatzzahlen prognostizieren, will man bei Luxshare Precision und GoerTek auf Nummer sicher gehen und sich langfristig gesehen bei den Strafzöllen aus der Schusslinie nehmen.




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