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Die Reise eines AirTags per Post: Youtuber stellte Alltagshelfer auf die Probe und testete Tracking

Wie zuverlässig und lückenlos kann ein AirTag tracken? Ein YouTuber wollte dies mit einem Experiment testen und verschickte seinen Tracker mit der Post, quer durch Apeldoorn. Das Ergebnis lässt sich, bis auf einen Bug, sehen.

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AppTickerTeam
04.05.20213 Min. Lesezeit
Die Reise eines AirTags per Post: Youtuber stellte Alltagshelfer auf die Probe und testete Tracking
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Laut Apple funktionieren AirTags überall auf der Welt. Egal, ob sich das Gerät in den eigenen vier Wänden oder auf der entgegengesetzten Weltseite befände, man könne es in jedem Moment tracken. Ein YouTube wollte es genauer wissen und platzierte den Tracker in einem Brief, den er an sich selbst adressierte und anschließend per Post verschickte. Denn damit das Tracking funktioniert, muss sich immer mindestens ein iPhone in der Nähe befinden.

Ein Tracker reist durch Apeldoorn: Ist eine kontinuierliche Ortung möglich?

Die neuen AirTags haben weder einen GPS Chip, noch funktionieren sie über WLAN oder Mobilfunk. Direkte Ortung funktioniert einzig mit Hilfe von Bluetooth und Ultrabreitband. Damit die AirTags tatsächlich gefunden werden können, benötigt es als immer mindestens ein beliebiges iPhone oder ein vergleichbares Gerät von Apple in der Nähe. Die Informationen zum Aufenthaltsort werden dann an die "Wo ist?" App weitergeleitet und der Standort kann von dort aus verfolgt werden.

So weit zu der Theorie. Aber wie gut funktioniert das ganze eigentlich? Lässt sich wirklich gewährleisten, dass sich immer mindestens ein kompatibles Gerät in der Nähe des Trackers befindet? Der YouTube AirTagAlex wollte es genauer wissen. Kurzerhand verpackte er einen AirTag in einem Brief und adressierte ihn an sich selbst. Den Brief warf er in einen Briefkasten an einer Bushaltestelle in seiner Heimatstadt Apeldoorn. Anschließend fuhr er nach Hause und startete ein selbst geschriebenes Script, welches alle zwei Minuten mit Hilfe der "Wo ist? App den Standort seines AirTags fotografisch festhielt.

Es dauerte lediglich ein paar Minuten, bis das Script seinen AirTag das erste mal erfasste. Einige Stunden lang änderte sich der Standort nicht, bis schließlich der Briefkasten geleert wurde. Ein Postauto lud die Post ein und machte sich auf den Weg zu einem Briefzentrum. Dabei kam es zu einem Bug: Zwar brach der Kontakt nicht ab, aber der AirTag schien sich mit mehreren Kilometern pro Minute zu bewegen. Tatsächlich war die angegebene Strecke aber nicht in einer, sondern nur in ungefähr zwölf Minuten zu schaffen. Warum der Bug auftrat, konnte der YouTuber nicht erklären. Er vermutete, dass es sich um ein Problem zwischen Standortermittlung und Zeitermittlung handeln könnte. Danach kam es zu keinen weiteren Fehlern. Der AirTag konnte ohne Probleme erfasst werden, bis er am nächsten Tag wieder im Briefkasten des YouTubers lag.

Das Experiment lässt annehmen, dass die Ortung via AirTags tatsächlich weitgehend ohne Fehler erfolgen kann. Das Netz scheint ausreichend mit Apple-Geräten abgedeckt zu sein, sodass das Tracking lückenlos erfolgt. Allerdings war der AirTag des YouTubers nur innerhalb einer einzigen Stadt unterwegs. Klappt das Experiment auch noch fehlerlos, wenn man die Strecke ausweitet? Das zumindest ist sein nächster Plan. Der AirTag soll dann eine größere Reise in Richtung Norwegen antreten. 

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