Einführung des iPad 10 mit A14, größerem Display & USB-C steht kurz bevor
In diesem Jahr dürfen wir uns auf ein weiteres neues iPad freuen. Neben den beiden iPad Pro, die nächste Woche erscheinen sollen, steht auch das iPad 10 in den Startlöchern.

Seit 2017 bringt Apple jedes Jahr ein neues Einsteiger-iPad auf den Markt. Das iPad der mittlerweile neunten Generation wurde im September 2021 veröffentlicht und kostet bei Apple mit 64 GB Speicher 379 Euro. Andere Händler wie zum Beispiel Amazon verlangen mit knapp 360 Euro etwas weniger. Für den vergleichsweise günstigen Preis erhält man ausreichend Leistung für alltägliche Anwendungen.
Ein aktualisiertes Einsteiger-iPad haben wir in diesem Jahr noch nicht zu sehen bekommen. In seinem neuen "Power On"-Newsletter spricht Bloombergs Mark Gurman neben dem iPad Pro (2022) auch das iPad 10 an. Einen konkreten Termin für die Markteinführung nennt Gurman zwar nicht, er geht jedoch davon aus, dass das iPad 10 zusammen mit dem 11 und 12,9 Zoll iPad Pro (2022) vorgestellt wird.
Frisches Design im Pro-Look
Neben dem obligatorischen Upgrades der Hardware unter der Haube, die in diesem Jahr wohl u. a. in Form des A14-Prozessor daherkommen, hat Apple das Äußere seines Einsteiger-iPads komplett überarbeitet. Bis hin zum iPad 9 gab es beim Gehäuse keine großen Änderungen. Trotz seiner verhältnismäßig schnellen Komponenten wirkte das Tablet vor allem durch die dicken Ränder recht altbacken.
Das soll beim iPad 10 anders werden. Gurman bestätigt in seinem Newsletter die Leaks aus den letzten Monaten, die bereits eine Designänderung andeuteten. So soll das iPad 10 optisch an die aktuellen Produkte angepasst werden. Das heißt: Die Ränder sind schmäler, was zudem mit einem größeren Display einhergehen soll. Wie das Ganze aussehen könnte, zeigen verschiedene gerenderte Bilder von MySmartPrice. Außerdem wurden bereits diverse Produktbilder von Schutzhüllen für das iPad 10 im japanischen Store von Amazon angeboten, die man aber mittlerweile entfernt hat.
Die Hardware
Welche Komponenten im Inneren des iPad 10 werkeln, ist derzeit noch nicht bekannt. MacRumors schrieb im Juni vom A14, einem 5G-Modem sowie einem USB-C-Anschluss. Zumindest den A14 kann man über die Prozessorupgrades der letzten Generationen herleiten: Im iPad 8 wurde der A12 verbaut, im iPad 9 der A13. Somit könnte der A14 im iPad 10 zum Einsatz kommen.
Das gilt allerdings nur, wenn Apple keinen Sprung wie beim iPad 8 vollzieht. Die iPads der sechsten und siebten Generation kamen nämlich mit dem A10-Prozessor daher. Der A11 Bionic aus dem iPhone 8, 8 Plus und X wurde ausgelassen. Es könnte also auch sein, dass Apple beim iPad 10 auf den A15 aus dem iPhone 13 setzt. Darüber hinaus wäre etwas mehr Arbeitsspeicher möglich - von drei auf vielleicht vier GB LPDDR4X-RAM.
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