Einige Gründe warum das iPhone Xr schlechter als das iPhone Xs ist
Das iPhone Xr ist ein herausragendes Handy und günstiger als das iPhone Xs. Trotzdem, oder genau deswegen hat es auch einige Nachteile gegenüber dem iPhone Xs. Wir führen einige davon auf.

Das iPhone Xr verfügt über den gleichen A12-Prozessor wie das neueste iPhone Xs, die gleiche erweiterte Weitwinkelkamera, ein Vollbild-Display und eine Gesichtserkennung Face ID. Der günstigere Preis zwingt jedoch dazu ,auch einige Kompromisse einzugehen, je nach dem wie man seine Präferenzen legt, sind diese vernachlässigbar, oder auch nicht.
LCD-Bildschirm
LCD-Bildschirme haben einige Vorteile. In erster Linie ist ein LCD-Bildschirm deutlich günstiger, als der OLED-Pendant des iPhone Xs. Es ist auch heller und bietet insgesamt eine bessere Akkulaufzeit. Jemand, der bisher ein iPhone 7, oder iPhone 8 benutzt hat, wird die Nachteile des LCD-Bildschirms in dem iPhone Xr vermutlich nicht merken. Andererseits, jemand der bisher bereits ein iPhone X benutzt hat, wird die Unterschiede in der Darstellung, besonders in einigen Situationen deutlich merken.
Der wichtigste Unterschied ist, dass die LCD-Bildschirme hintergrundbeleuchtet sind, was insbesondere in dunklen Umgebungen sichtbar wird. Ebenso ist die Darstellung der schwarzen Farben aufgrund der Hintergrundbeleuchtung nicht so gut wie bei dem OLED-Bildschirm in einem iPhone X oder iPhone Xs, insbesondere wenn das Gerät nicht in einem geraden Winkel betrachtet wird.
Hinzu kommt die unterschiedliche Farbdarstellung, OLED-Bildschirme sind in der Lage Farben deutlich leuchtender darzustellen, als LCD-Bildschirme.
326 ppi Retina-Display
Das iPhone Xr mit den 326 ppi ist technisch gesehen ein Retina-Display, jedoch mit der selben Pixeldichte wie ein recht veraltetes iPhone 4 und erfüllt damit lediglich die Definition im frühesten Sinne des Marketingbegriffs.
Neuere iPhones verfügen über deutlich höher auflösende Displays, das iPhone Xs wird beispielsweise mit einem 2436 x 1125 Pixel großen Display mit einer Auflösung von 458 ppi geliefert, während das iPhone Xr lediglich 1792 x 828 Pixel innerhalb einer etwas größeren Anzeigefläche abbildet.
Kein 3D-Touch
3D Touch ist eine der am meisten unterschätzten iPhone Funktionen und wird sehr gerne unterschätzt, was den Nutzen betrifft. Viele Menschen mit 3D Touch-fähigen iPhones erkennen nicht einmal, dass die Funktion verfügbar ist, was angesichts ihrer Nützlichkeit bedauerlich ist. In diesem Sinne musste Apple wahrscheinlich nicht lange darüber nachdenken, die Funktion fallen zu lassen, um das iPhone Xr günstiger anbieten zu können.
Das bedeutet jedoch, dass fehlende Schnellzugriffsbefehle aus den App-Icons den Workflow verlangsamen kann. Es bedeutet auch, dass es kein Live-Hintergrundbild gibt und keine Peek-and-Pop-Aktionen in unterstützten Anwendungen.
Natürlich hat Apple eine neue Haptic Touch-Funktion implementiert, um 3D Touch in bestimmten Situationen verfügbar zu machen. Jedoch wird Haptic Touch inzwischen, als 3D Touch eines armen Mannes bezeichnet.
Deutlich dicker
Das iPhone Xr ist ein ziemlich dickes Telefon nach Apple-Standards und das dickste iOS-Gerät, welches Apple derzeit produziert. Mit 8,3 mm fühlt es sich deutlich dicker an als das iPhone Xs und das iPhone Xs Max, beide sind lediglich 7,7 mm dick. Jemand der bisher ein iPhone 7 oder 8 benutzt hat, welche nur 7,1 mm bzw. 7,3 mm dick sind, wird den Unterschied noch deutlicher merken.
Bildschirmrand
Einer der offensichtlichsten Unterschiede zwischen dem iPhone Xr und dem iPhone Xs sind die Blenden, welche den Rand des Displays umgeben. Die Xr hat deutlich dickere Blenden als das iPhone Xs und sind ca. 4 mm breit. Das iPhone Xs verfügt über schlankere Blenden, welche ca. 2 mm breit sind. Die Blenden haben keinen Einfluss auf die allgemeine Benutzerfreundlichkeit, sorgen jedoch für ein schlankeres iPhone Xs-Design.
Keine Dual-Kamera
Dem iPhone Xr fehlt das Dual-Kamera-Setup des Flaggschiffs iPhone Xs, was bedeutet, dass einige Funktionen nicht verfügbar sind. Zu den fehlenden Funktionen gehört der 2x-Zoom, welches das Teleobjektiv verwendet. Das iPhone Xr hat zwar immer noch den digitalen Zoom, dieser ist jedoch nicht so gut wie der echte Zoom mit dem Sekundärobjektiv, welches sich auf Dual-Kamera-iPhones befindet.
Weitere fehlende Funktion ist die Unfähigkeit, den Portraitmodus bei nicht-menschlichen Personen, einschließlich Haustieren, zu verwenden, obwohl einige Apps versuchen, dieses Problem zu umgehen. Ebenso muss auch auf die Bühnenbeleuchtung im Portrait-Modus des iPhone Xs verzichten werden, dies ist jedoch wohl kein großer Verlust.
Aluminiumrahmen
Die Edelstahlrahmen der iPhone X und iPhone Xs bieten mehr als nur ein schönes Äußeres. Edelstahl ist griffiger als die eloxierten Aluminiumbänder, welche sich um die Außenseite des iPhone Xr wickeln, diese sind anfälliger versehentlich aus der Hand zu rutschen. Wobei auch das Gehäuse des iPhone Xs sehr, sehr rutschig in der Hand liegt.
Geringere Wasserresistenz
Mit der Markteinführung des iPhone Xs hat Apple die Wasserdichtigkeit für Apple-Smartphones mit der Schutzklasse IP68 (maximale Tiefe von 2 Metern bis zu 30 Minuten) erhöht. Das vorherige iPhone X und das aktuell veröffentlichte iPhone Xr verfügen über IP67-Schutzklassen (maximale Tiefe von 1 Meter bis zu 30 Minuten), welche zwar noch ein gewisses Maß an Schutz bieten, aber nicht so viel Vertrauen vermitteln wie die IP68-Schutzklasse.
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