Emulation in macOS 11.3 macht aus Maus & Tastatur ein Gamepad
In der neuesten Beta von macOS 11.3 Big Sur hat sich Apple dem Ausführen von IPhone- und iPad-Apps auf dem M1-Mac gewidmet. Die neueste Version des Betriebssystems beinhaltet nun eine Emulation, mit der Maus und Tastatur als Gamepad genutzt werden können.

In den letzten Monaten und Jahren hat es sich Apple zur Aufgabe gemacht, die Mac- und iOS- bzw. iPad-OS-Welt näher zusammenzurücken. Konkret ging es dabei um das Ausführen von Apps auf dem Mac, die eigentlich für das iPhone und das iPad entwickelt wurden.
In der Redaktion von MacRumors ist Steve Moser in der aktuellen Beta von macOS 11.3 auf eine Erweiterung gestoßen, die sich speziell um das Steuern besagter Apps mit Maus und Tastatur kümmert.
Für alle, die ohne Gamepad spielen (möchten)
Bei besagtem Fund handelt es sich um die Emulation eines Gamepads auf dem Mac, speziell dem M1-Mac. Wer auf dem iPhone oder iPad ein Spiel startet, bekommt ohne gekoppelten Controller eine Touch-Oberfläche mit Steuerelementen angezeigt. Auf dem Mac macht das so keinen Sinn, vielmehr muss die Eingabe mit der Tastatur und der Maus erfolgen, wenn kein Gamepad angeschlossen ist.
Diese Aufgabe erledigt nun ab macOS 11.3 die neue Emulationssoftware. Der Einsatz des Tools ist aktuell nur auf "Apple Silicon"-Macs möglich. Ob die Gamepad-Emulation irgendwann auch für Intel-Macs umgesetzt wird, ist nicht bekannt.
Diese Tasten werden zugewiesen
Moser hat die neue Emulation ausführlich getestet und im zugehörigen Newsbeitrag die Belegung der Tastatur aufgeführt. Er benennt Auszüge aus der Belegung am Beispiel eines Gamepads für die PlayStation 4:
- "X" Gamepad = Q
- "linker Analogstick" = WASD
- "Dreieck Gamepad" = E
- "L1" Gamepad = Tabulator
- "L2" Gamepad = Umschalten
- "Viereck" Gamepad = Leertaste
Neben der Emulation des Gamepads an sich hat Apple eine weitere Schaltfläche für die Steuerung von iOS- und iPadOS-Apps in macOS 11.3 integriert. Man findet das neue Menü unter der Bezeichnung "Touch-Alternativen". Einstellen kann man dort u. a. Sensoren, die auf Neigung bei mobilen Geräten reagieren. Außerdem kann die Bildschirmgröße verändert werden.
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