Erstes iPhone mit 5G-Chip aus Eigenproduktion schon ab 2022 möglich
Bislang gibt es kein iPhone mit dem neuen 5G-Funkstandard. Die 2020er-iPhones werden aller Voraussicht nach über ein 5G-Modem von Qualcomm verfügen. Ab 2022 sollen dann die ersten iPhones mit 5G-Chips aus eigener Fertigung auf den Markt kommen.

Was die 5G-Technik angeht, hängt Apple seinen Mitbewerbern im Moment hinterher. Konkurrenten wie zum Beispiel Samsung bieten schon die ersten Smartphones mit einem 5G-Chip an. Auch wenn die dazugehörigen Netze im Großteil der Länder noch lange nicht ausgebaut sind, ist die 5G-Funktionalität bei vielen Neukäufen bereits ein Kriterium dafür, ob ein Smartphone im Warenkorb landet oder nicht.
Wenn es nach den Einschätzungen von Experten geht, würde Apple für die Entwicklung eines eigenen 5G-Modems noch mindestens fünf Jahre brauchen - wäre da nicht der Deal im Juli mit Intel gewesen. Im Sommer hat Intel nämlich seine Modemsparte zum großen Teil an den Nagel gehängt und seine Patente, Technologien und Fertigungsanlagen im Rahmen einer Auktion zum Verkauf angeboten. Apple hat zugeschlagen, und sich das Know-how von Intel gesichert. Sogar mehr als 2000 Angestellte wurden übernommen.
Laut einem aktuellen Bericht von Fast Company hat die Entwicklung eigener 5G-Hardware bei Apple durch den Kauf der Intel-Patente Fahrt aufgenommen. Schon bis zum Jahr 2022 wäre ein iPhone mit einem eigenen, komplett neu entwickelten 5G-Modem möglich. Fast Company merkt an, dass sich dies zwar nur mit einem sehr straffen Zeitplan umsetzen lässt - unmöglich sei es aber nicht. Gerüchten zufolge wird die 5G-Komponente zuerst als einzelner Chip, ab 2023 dann als Bestandteil des "System on a Chip" gefertigt.
Allgemein wird erwartet, dass schon die nächste iPhone-Generation mit einem 5G-Chip auf den Markt kommt. Dieser wird wahrscheinlich von Qualcomm geliefert. Ursprünglich sollte ein von Intel entwickelter Chip Verwendung finden, der Halbleiterhersteller aus Santa Clara hielt jedoch mehrfach von Apple gesetzte Deadlines nicht ein.
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