Florida: Erfinder verklagt Apple auf über 10 Milliarden Dollar
Laut einem US-Erfinder verstoße Apple mit seinen iPhones, iPads und iPod Touch Geräten gegen ein Patent aus dem Jahre 1992, sodass der Mann nun von Apple 10 Milliarden Dollar Schadensersatz sowie Anteile an den Umsätzen fordert. Tatsächlich hatte der Erfinder schon 15 Jahre vor dem ersten iPhone ein Gerät patentiert, das praktisch einem Smartphone mit Touchdisplay gleichkommt. Ob die Klage aber berechtigt ist, ist trotzdem zweifelhaft, auch weil benötigte Patentgebühren nicht bezahlt wurden.
Patentstreitigkeiten sind für Apple als großes Technologieunternehmen nicht Ungewöhnliches, doch nun ist eine weitere Klage dazugekommen, die durchaus besonders ist. Und zwar wurde Apple nun im US-Bundesstaaat Florida von einem Mann auf über 10 Milliarden Dollar Schadensersatz verklagt, weil das Unternehmen mit dem iPhone, iPad und iPod touch gegen ein Patent aus dem Jahre 1992 verstoße, wie Macrumors berichtet.
Der Kläger ist Thomas S. Ross, der 15 Jahre vor dem ersten iPhone ein Patent eingereicht hat, das "Electronic Reading Device" (ERD) heißt und mehr oder weniger eine Art Smartphone beschreibt. So schlägt Ross in dem Patent vor, dass dieses Gerät ein rechteckiges Touchdisplay haben soll, auf dem man Texte lesen, Bilder und Videos anschauen und mit anderen kommunizieren kann. Auch Computerfunktionen wurden damals für das Gerät vorgeschlagen, die durch den Einbau eines Prozessors, Arbeitsspeicher etc. möglich sein sollten.
Die Ausarbeitung dieses Patentes erfolgte im Zeitraum zwischen dem Mai und September 1992 und das Patent wurde dann im November des Jahres zum Schutz eingetragen. Jedoch wurde es 1995 für ungültig erklärt, nachdem Ross nötige Gebühren nicht bezahlt hatte. Ross fordert nun aber 10 Milliarden US-Dollar Schadensersatz sowie 1,5 % Anteil an den Umsätzen mit iOS-Geräten, über die ein Geschworenengericht entscheiden soll.
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