GPS der Apple Watch: Neue Modelle greifen nicht mehr auf das iPhone zu
Um die Akkulaufzeit zu verlängern, nutzt die Apple Watch bis hin zur Series 7 das GPS-Modul des iPhones. Bei den 2022er-Modellen der Uhr hat Apple das GPS nun vollständig vom iPhone entkoppelt.

Ein LTE-Modem gibt es für die Apple Watch nur gegen Aufpreis. Anders sieht es beim GPS aus, denn einen solchen Empfänger besitzt jede Apple-Smartwatch seit der Series 2. Dieser kann auch ohne ein gekoppeltes iPhone genutzt werden. Befindet sich die Uhr allerdings in der Nähe des Telefons, werden GPS-Daten zu einem großen Teil vom iPhone bezogen.
Wenn die Apple Watch nicht selber ein GPS-Signal empfangen bzw. auswerten muss, kann die Laufzeit des Akkus verlängert werden. Mit den drei neuen Uhren, die Apple in diesem Jahr vorgestellt hat, ist das nun nicht mehr der Fall.
Series 8, Ultra und SE 2 arbeiten eigenständig
Das verrät das Support-Dokument zum Kalibrieren der Trainingseinheiten, das Apple vor wenigen Tagen aktualisiert hat. Dort heißt es ganz unten in den Fußnoten:
- „Die Apple Watch Ultra, Series 8 und SE (2. Generation) verwenden das in die Apple Watch integrierte GPS, auch wenn sich dein iPhone in der Nähe befindet. Ältere Apple Watch-Modelle nutzen das GPS deines iPhone, sofern verfügbar, um die Batterielaufzeit zu verlängern.“
Anscheinend hat es Apple geschafft, dass das System-on-a-Chip der aktuellen Smartphone-Modelle energieeffizienter arbeitet als die Vorgänger, sodass die GPS-Nutzung nicht mehr drastisch ins Gewicht fällt. Ein Umstand, der sich bei künftigen Generationen der Apple-Uhren nicht mehr ändern sollte.
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