Günstigeres MacBook: Apple hat die Pläne noch nicht aufgegeben
Um mit den Kampfpreisen der Chromebooks mithalten zu können, entwickelt Apple angeblich ein günstiges MacBook. Ob es auf den Markt kommt, hängt davon ab, wie sich die neuen M3-Modelle schlagen.

Anfang September wurde bekannt, dass Apple derzeit an einem günstigen MacBook arbeitet. Das bisher günstigste Gerät in Form des M1 MacBook Air verkauft der Konzern hierzulande für 1.199 Euro. Ein Chromebook bekommt man schon für wenige Hundert Euro. Diese können zwar in Sachen Leistung nicht mit dem MacBook Air mithalten, erfüllen aber in vielen Szenarien ihren Zweck.
Der Analyst Ming-Chi Kuo hat das Gerücht über ein günstiges MacBook nun bestätigt, knüpft dessen Markteinführung jedoch an eine Bedingung. Über seinen X-Account lässt er seine Follower wissen: Apple arbeitet weiter an einer günstigeren Variante des MacBook. Das soll jedoch erst auf den Markt kommen, wenn die kommenden M3 MacBooks die Verkäufe nicht ankurbeln. Apple strebt bis zu zehn Millionen verkaufter Einheiten für 2024 an.
Um Produktionskosten einzusparen und so einen günstigen Preis anbieten zu können, dürften wir wohl ein abgespecktes MacBook Air zu sehen bekommen. Apple könnte den M1 durch einen A-Prozessor ersetzen. Dann wäre auch ein Gehäuse aus Kunststoff möglich. Aktuelle „Apple Silicon“ MacBooks benötigen ein solches aus Aluminium, um die Wärme abzuführen. Außerdem wäre auch ein günstigeres und vielleicht kleineres LCD-Panel denkbar.
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