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iOS 17: Automatische Entfernung von Trackingparametern aus URLs in Safari, Nachrichten und Mails

Mit iOS 17, iPadOS 17 und macOS 14 führt Apple ein neues Tool ein, mit dem sich Trackingparameter automatisch aus URLs entfernen lassen. 

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AppTickerTeam
19.06.20233 Min. Lesezeit
iOS 17: Automatische Entfernung von Trackingparametern aus URLs in Safari, Nachrichten und Mails
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Um den Rahmen der WWDC Keynote nicht zu sprengen, konzentriert sich Apple bei der Vorstellung neuer Major-Updates in der Regel auf die wichtigsten Funktionen. Im Nachgang der Veranstaltung kommen dann nach und nach weitere Neuerungen ans Tageslicht, die das Gesamtbild der Software-Aktualisierungen vollenden. 

Auch zu iOS 17, iPadOS 17 oder macOS 14 Sonoma machen immer noch weitere Details die Runde. Unter anderem werden die Systeme in der Lage sein, in URLs verbaute Trackingparameter zu erkennen und automatisch zu entfernen. 

Automatisches Entfernen von Trackingparametern in URLs

Webseitenbetreiber benutzen Tracking-URLs um das Nutzerverhalten der Besucher zu analysieren und das Angebot der Inhalte entsprechend anzupassen. Beispielsweise lässt sich auf diese Weise die Wirksamkeit bestimmter Werbemaßnahmen nachvollziehen. Wie Apple nun erklärte, werden die Betriebssysteme iOS 17, iPadOS 17 und macOS 14 Sonoma in der Lage sein, URLs mit derartigen Parametern zu identifizieren und zu "säubern". 

Dabei werden nur die Parameter entfernt, die zum Tracken verwendet werden können. Am Ende bleibt eine vollständig funktionstüchtige Webadresse übrig, aus denen sich keine persönlichen Nutzerdaten ableiten lassen. Neben Safari wird dieses Vorgehen auch in der Mail-Anwendung sowie in Nachrichten möglich sein. 

Das Feature trägt den Namen "Advanced Tracking and Fingerprinting Protection" und soll es Nutzern erlauben, über die Freigabe persönlicher Fingerabdrücke im Netz selbst zu entscheiden. Die Funktion kann aktuell in der ersten Beta von iOS 17 und Co. getestet werden und wird spätestens im September für jedermann zur Verfügung stehen. 

In den Systemeinstellungen können Anwender dann auswählen, ob sie den Tracking-Schutz verwenden möchten oder nicht. Apple überlässt seinen Nutzern die Entscheidung also grundsätzlich selbst. 

Kampf gegen Tracking geht weiter

Erst im Jahr 2021 führte Apple mit "App Tracking Transparency" ein ähnliches Feature ein, mit dessen Hilfe Nutzer das grundsätzliche Tracken von Daten über Drittanbieter-Apps verhindern können. Nach der erstmaligen Installation einer neuen Anwendung müssen Nutzer dem Sammeln und Verarbeiten personenbezogener Daten explizit zustimmen, andernfalls erhalten Werbetreibende keinen Zugriff auf diese. 

Infolgedessen kam es zu massiver Kritik von Meta und anderen Plattformen, für die das Geschäft mit platzierter Werbung eine milliardenschwere Einnahmequelle darstellt. Die neuerlichen Änderungen dürften ebenfalls kaum zum Erfreuen derer beitragen, die sich bereits mit der Einführung von App Tracking Transparency nicht einverstanden zeigten. 

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