iOS & iPadOS 13 immer noch nicht bugfrei: Update auf Version 13.3 behebt nicht alle Fehler
Erst am vergangenen Dienstag gab Apple die finalen Versionen von iOS 13.3 und iPadOS 13.3 zum Download frei. Die neuen Versionen enthalten zwar einige Fehlerbereinigungen - iOS 13 bzw. iPadOS 13 sind aber trotzdem noch lange nicht bugfrei.

Mit iOS 13 und iPadOS 13 hat Apple seit langer Zeit zwei Betriebssysteme veröffentlicht, die verhältnismäßig viele Fehler enthielten. Direkt nach dem Release im September stand bereits iOS 13.1 zur Verfügung, um die gröbsten Schnitzer auszubügeln. Seitdem sind insgesamt neun Aktualisierungen für iOS 13 und iPadOS 13 erschienen.
Das neueste Update trägt die Versionsnummer 13.3 und enthielt zahlreiche Bugfixes und Stabilitätsverbesserungen. Zudem gab es neue Funktionen für die Aktien- und Foto-App sowie für Bildschirmzeit. Letztere wurde mit Kommunikationslimits ausgestattet, die im Moment leider nur für die iCloud-Kontakte funktionieren. Erhält man einen Anruf oder eine Nachricht von einer fremden Nummer, kann man diese ohne jegliche Limits kontaktieren, auch wenn diese in der App Bildschirmzeit explizit festgelegt wurden.
Weiterhin spielen auch die Bugs in der Mail-App noch eine große Rolle. Nicht auf allen Geräten werden die Fehlerbereinigungen, die Apple im Change-Log ankündigte, korrekt umgesetzt. So existiert immer noch das Problem, dass Mails nach dem Starten der App nicht vom Server geladen werden. Es erscheint zwar ein Hinweis beim Symbol der App mit der Anzahl der neuen E-Mails, die in der App aber dann nicht oder erst mit einer Verzögerung zu sehen sind.
Für die App Bildschirmzeit hat Apple gegenüber CNBC bereits ein weiteres Update in Aussicht gestellt. Zum Fehler des Mail-Clients gibt es leider noch kein offizielles Statement.
Ab iOS 14 im nächsten Jahr sollen Probleme dieser Art der Vergangenheit angehören. Apple hat seine Teams für die Qualitätskontrolle bereits umstrukturiert und diverse Kontrollmechanismen in die Entwicklertools integriert.
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