iPhone 14: SOS via Satellit kann weiterhin kostenlos genutzt werden
Mit dem iPhone 14 integrierte Apple eine Funktion, die es Nutzern ermöglicht, Notrufe via Satellitenverbindung abzusetzen. Die kostenlose Nutzung war von Beginn an zeitlich begrenzt. Wie das Unternehmen nun mitteilt, wird der Testzeitraum verlängert.

Sämtliche Ausführungen des iPhone 14 sowie des iPhone 15 verfügen über ein Modul, das es ihnen erlaubt, Notrufe über Satellitenverbindungen abzusetzen. Zuerst in den USA und Kanada gestartet, steht das Feature seit geraumer Zeit in 16 Ländern und Regionen zur Verfügung, darunter auch Deutschland.
Es dauerte nicht lange, bis die Sinnhaftigkeit der Notruf-Funktion eindrucksvoll in verschiedenen Situationen unter Beweis gestellt wurde. Ob in den Weiten verschneiter Gebiete in Alaska oder in den Höhen abgelegener Gebirgsrouten - in Not geratene iPhone-Nutzer konnten bislang vielfach über die SOS-Funktion Hilfe akquirieren und dringend notwendige Unterstützung zum Unfallort koordinieren.
Das Besondere: Notruf SOS über Satellit kommt überall dort zum Einsatz, wo Mobilfunk und WLAN an ihre Grenzen stoßen beziehungsweise gar nicht erst verfügbar sind. Einzig ein möglichst freier Blick Richtung Himmel muss sichergestellt werden, damit eine SOS-Verbindung aufgebaut werden kann. Darüber hinaus kann der eigene Standort über "Wo ist?" geteilt werden.
Apple verlängert kostenlose Nutzung um ein Jahr
Der kalifornische Konzern hat soeben in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass die kostenlose Nutzung von Notruf SOS über Satellit um ein weiteres Jahr verlängert wird. Genau heißt es: "Die kostenlose Testphase wird für iPhone 14-Nutzer verlängert, die ihr Gerät in einem Land aktiviert haben, das Notruf SOS über Satellit vor dem 15. November 2023, 12 Uhr mittags unterstützt."
Alle anderen, die ihr Gerät nach dem Stichtag erwerben, können den Dienst zwei Jahre kostenlos in Anspruch nehmen. Wie die Preisgestaltung nach dem kostenlosen Testzeitraum aussehen wird, ist bislang nicht bekannt. Apple erarbeitet nach wie vor entsprechende Rahmenvereinbarungen mit Satellitenbetreibern.
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