iPhone 7 scheint erfolgreicher als gedacht zu sein
Es mehren sich die Hinweise, dass sich Apples neue iPhone deutlich besser verkaufen als erwartet. Die ersten Hinweise gab es relativ schnell nach dem Marktstart, nun folgt eine Meldung des Chipfertigers TSMC, welcher unter anderem die neuen A10-Prozessoren des iPhone 7 und iPhone 7 Plus fertigt. TSMC gibt nämlich deutlich gesteigerte Gewinne bekannt, und erwartet für dieses Jahr als Ganzes höhere Umsätze. Marktanalysten führen das auf eine hohe Nachfrage nach Apples neuen Smartphones zurück.
Die Erwartungen von Marktanalysten waren dieses Jahr schlecht bis sehr schlecht, was Apples neue iPhones angeht. Einerseits gehen Apples Smartphone-Verkaufszahlen zurück, andererseits wurde beim iPhone 7 und iPhone 7 Plus aufgrund der vergleichsweise wenigen Neuerungen ein noch stärkerer Einbruch der Verkaufszahlen erwartet.
Vieles deutet aber darauf hin, dass dem nicht so ist. Nun gibt es einen neuen Hinweis auf gute Verkaufszahlen der neuen iPhone-Generation. Diese kommen vom Chipfertiger TSMC, welcher für Apple unter anderem die neuen A10-Prozessoren baut, die im iPhone 7 und iPhone 7 Plus verbaut sind. TCM hat nämlich bekannt gegeben, dass die Gewinne im dritten Quartal um 28% auf knapp 3,1 Milliarden US-Dollar angestiegen sind. Was den Jahresumsatz angeht, erwartet der Halbleiterhersteller eine Steigerung um 11-12 % gegenüber dem Vorjahr.
Eine genaue Auflistung der Aufträge und damit verbundene Gewinne gibt es von TSMC nicht, jedoch rechnen die in Taiwan ansässigen Marktanalysten von Fubon Research damit, dass die A10-Prozessoren für die neuen iPhones 10-15% der TSMC-Umsätze ausmachen. Ausgehend davon gehen die Marktanalysten aus, dass Apple in diesem Jahr etwa 82 Millionen iPhone 7 und iPhone 7 Plus verkaufen wird. Das liegt noch einmal höher als die gesteigerte Erwartung von Ming-Chi Kuo, der kurz nach dem Marktstart der neuen iPhones die erwartete Verkaufszahl von 60-65 Millionen auf 70-75 Millionen erhöhte.
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