iPhone 7: Zweite Bohrung neben der Kamera könnte Laser-Entfernungsmesser für besseren Autofokus sein
Laut der Spekulation eines Nutzers im chinesischen Weibo-Forum, wo gestern ein Foto vom Gehäuse des iPhone 7 aufgetaucht ist, könnte es sich bei der zweiten Bohrung zwischen der rückseitigen Kamera und dem LED-Blitz um einen Laser-Abstandssensor handeln, der einen schnelleren Autofokus erlaubt.
Gestern ist ein Foto in chinesischen Weibo-Forum aufgetaucht, welches angeblich das Gehäuse des iPhone 7 zeigt. Zu sehen ist das bekannte Design der beiden letzten iPhone-Generationen, jedoch ohne die Antennenstreifen auf der Rückseite. Im Grunde genommen sieht man nichts, was man nicht eh schon aus den Gerüchten und Schemazeichnungen sowie CAD-Darstellungen kennt.
Die einzige Ausnahme ist eine zweite Bohrung zwischen der Kamera und dem LED-Blitz, sodass sich die Frage stellt, welchen Zweck diese hat. Wie nun ein Nutzer in dem besagten Weibo-Forum spekuliert, könnte es sich dabei um einen Laser-Entfernungsmesser handeln, mit dessen Hilfe das iPhone bzw. die rückseitige Kamera blitzschnell den Abstand zu den aufgenommen Objekten feststellen und so einen besseren Autofokus ermöglichen kann.
Eine derartige Funktion hat schon LG 2014 bei seinem damaligen Smartphone-Topmodell G3 eingeführt. Jedoch war die Technik wenig ausgereift oder besser gesagt eigentlich für Staubsauger-Roboter entwickelt worden und besitzt so nur eine maximale Reichweite von etwa 40cm. Prinzipiell können mit Lasern jedoch auch Entfernungen im Meter und km-Bereich gemessen werden, vorausgesetzt der Laser hat dafür auch genug Leistung.
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