Kamera: Apple bekommt Patent für Aufnahmeblockade-Technologie bei Konzerten
Neue Apple-Geräte oder Funktionen kündigen sich manchmal auch durch bekannt gewordene Patente an, wobei natürlich bei weitem nicht jedes Patent auch in einem marktreifen Produkt umgesetzt wird. Nun wurde Apple ein weiteres Patent zugesprochen, das möglicherweise in zukünftigen iPhones und iPads landen wird.
Und zwar geht es um ein Patent, das ursprünglich schon vor 5 Jahren eingereicht wurde und die Blockade der Geräte-Kameras zum Inhalt hat. Apple beschreibt als typisches Einsatzszenario ein Konzert, bei dem das Aufnehmen von Videos und Fotos durch Smartphones nicht gewünscht wird, wie 9To5Mac berichtet.
Hier schlägt das Patent spezielle Infrarotstrahler vor, die ein codiertes Signal ausstrahlen und das dann von der Kamera des iPhones aufgefangen wird. Dadurch soll dann im Gerät die Aufnahmefunktion blockiert werden, wie es aus der Beschreibung hervor geht. Infrarot wird vom menschlichen Auge zwar nicht gesehen, aber Digitalkameras können es noch registrieren und es lässt sich damit auch begrenzt zur Datenübertragung nutzen.
Außer bei Konzerten könnte diese Technologie auch in anderen Bereichen genutzt werden, wo eine Aufnahme mit Smartphone-Kameras nicht erwünscht ist. Ein anderer Zweck könnte aber auch sein, dass man dadurch gezielt Objektinformationen überträgt, wenn beispielsweise ein Besucher in einem Museum mit seinem iPhone ein bestimmtes Ausstellungsstück aufnimmt. Hier steht eine Infrarotlösung aber in Konkurrenz zu Systemen auf Basis von Funktechnologie, wie iBeacons von Apple, die mit Hilfe von Bluetooth Low Energie arbeiten.
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