Kamera des iPhone 11 erreicht im Test von DXOMark gute 109 Punkte
Etwas mehr als drei Monate nach seiner Einführung haben die Spezialisten von DXOMark die Kamera des iPhone 11 dem hauseigenen Benchmark unterzogen. Mit guten 109 Punkten sichert sich die günstigste Variante der aktuellen iPhone-Generation damit den 17. Platz aller getesteten Smartphones.

Für alle die sich vor dem Kauf eines neuen Smartphones über die Leistung der verbauten Kamera informieren möchten, ist die Webseite von DXOMark die erste Wahl. Zu jeder Geräteklasse gibt es dort eine übersichtliche Auflistung aller aktuellen Geräte. Darüber hinaus vergeben die Redakteure von DXOMark einen Punktewert, der die Leistung und Qualität eines Kamerasystems beziffert.
Nachdem kurz nach seinem Release schon die Kamera des iPhone 11 Pro Max auf Herz und Nieren getestet wurde, haben die Experten jetzt das iPhone 11 auf die Probe gestellt. Mit 112 Zählern bei der Aufnahme von Fotos und 101 Punkten für das Erstellen von Videos bildet DXOMark einen Gesamtwert von 109 Punkten.
Mit 109 Punkten im guten Mittelfeld
Damit rangiert die Kamera des iPhone 11 in der Mittelklasse. Den ersten Platz der Rangliste belegt mit 123 Punkten das Huawei Mate 30 Pro 5G, dicht gefolgt vom Honor V30 Pro. Das iPhone 11 Pro Max ist mit seinen 117 Punkten seit seinem Test im November vom dritten auf den fünften Platz abgerutscht. Vor dem iPhone 11 platzierte sich das Xiaomi Mi 9 mit 110 Punkten auf Platz 16.
Gute Fotos, Videoaufnahmen im Durchschnitt
Den kompletten Test könnt ihr bei DXOMark nachlesen. Gelobt wird u. a. der Ultraweitwinkel, dessen Resultate dem des iPhone 11 Pro Max in nichts nachstehen. Auch Belichtung, Farbe, Detail und Autofokus sind mit den Ergebnissen des teureren Pendants vergleichbar. Abstriche muss man im Vergleich zum großen Bruder bei der Zoomqualität bei mittlerer und großer Reichweite und der Brennweite für Porträts machen.
Bei der Aufnahme von Videos schnitt das iPhone 11 mit 101 Punkten allerdings weniger gut ab. Gut sei die Belichtung, die Detailgenauigkeit, der große Dynamikbereich sowie die gut funktionierende Stabilisierung. Dem steht aber das gelegentliche Verwischen der Bildqualität, der sogenannte Jello-Effekt, ab und an auftretendes Ruckeln, ein instabiler Weißabgleich und der in den Videos erkennbare Autofokus gegenüber.


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