Konkrete Pläne aufgetaucht: Apples AR-Headset kommt angeblich 2022, die AR-Brille 2023
Zur geplanten AR-Brille von Apple gibt es zum ersten Mal Informationen, die angeblich direkt aus dem Apple-Hauptquartier stammen. Im Rahmen einer internen Veranstaltung wurden die an der Entwicklung der AR-Brille involvierten Teams über die anstehende Roadmap informiert.

Spekulationen über eine AR-Brille von Apple gibt es schon lange. Nachdem über mehrere Monate hinweg immer wieder neue Informationshäppchen über das Augmented-Reality-Gerät an die Öffentlichkeit gelangten, kam im Sommer die Meldung, dass Apple die Entwicklung einer eigenen AR-Brille aussetzt.
Ziemlich überraschend war deshalb der Fund von Hinweisen auf eine Apple-AR-Brille im Code von iOS 13. Einer dieser Hinweise war die für Entwickler und reguläre Nutzer gesperrte App "STARTester", deren Readme-Datei einiges über die Funktionalität der AR-Brille offenbarte. Zuletzt wurde bekannt, dass Apple die Spieleschmiede Valve an der Entwicklung der Software für die AR-Brille beteiligte.
Meeting im Steve Jobs Theater offenbart Pläne
Wie The Information berichtet, gab es im Oktober auf dem Firmengelände von Apple im Steve Jobs Theater eine interne Veranstaltung zum Thema AR-Brille. Geleitet wurde das Event von Apples Vice President für AR und Virtual Reality, Mike Rockwell. Die Quellen von The Information berichten, dass Rockwell seine Teams erstmals darüber informierte, wann Apple die Markteinführung seiner AR-Hardware plant.
Schenkt man den Quellen Glauben, könne man mit einer AR-Brille aus dem Hause Apple nicht vor dem Jahr 2023 rechnen. Das widerspricht den bisherigen Meldungen, wie sie beispielsweise von Marktexperte Ming-Chi Kuo veröffentlicht wurden. Kuo rechnete in seinem letzten Investorenbrief zum Thema mit einem Verkaufsstart im nächsten Jahr.
Allerdings soll der AR-Brille ein AR-Headset vorausgehen. Dieses würde ein Jahr vorher auf den Markt kommen und etwas unhandlicher sein als die Brille.
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