Leaker dementiert Verzögerung des iPhone Fold bis 2027
Es ist ein Hin und Her im Bezug auf das iPhone Fold (Ultra). Der Weibo-Insider Fixed Focus Digital widerlegt Berichte über eine Auslieferungsverschiebung des faltbaren iPhones. Ein Start im September 2026 soll trotz Produktionsengpässen stattfinden.

Die Diskussion um das faltbare iPhone wird immer lauter. In den vergangenen Wochen verbreiteten sich Berichte über mögliche Verzögerungen bei der Markteinführung, während Insider gleichzeitig an einem September-Start festhalten. Die Erwartungen an Apples erstes Klappbildschirm-Telefon sind entsprechend hoch.
Einer der bekanntesten Leaker aus China hat sich nun erneut zu Wort gemeldet und Klarheit über den Zeitplan sowie die Rahmenbedingungen versprochen. Die Aussagen werfen Fragen zur Verfügbarkeit und zum Preis auf.
Widerlegung der 2027-Gerüchte
Fixed Focus Digital hat auf der chinesischen Plattform Weibo mehrere Medienberichte entschieden zurückgewiesen. Diese hatten berichtet, Apple plane zwar die Vorstellung des iPhone Fold im September 2026, verzögere die tatsächliche Auslieferung jedoch bis Anfang 2027.
Der Leaker bezeichnet diese Meldungen als reine Falschinformationen. Auf nachfolgende Gerüchte zur angeblichen Terminverschiebung reagierte er mit der Einschätzung, diese seien noch lächerlicher. Bereits Anfang Juni hatte er betont, dass die bekannten Produktionsprobleme den geplanten Herbsttermin nicht gefährden würden.
Die Glaubwürdigkeit chinesischer Insider variiert jedoch erheblich. Fixed Focus Digital weist eine gemischte Erfolgsbilanz bei früheren Vorhersagen auf, was bedeutet, dass seine aktuellen Aussagen mit Vorsicht zu genießen sind.
Geringe Produktionskapazität
Nach Einschätzung des Insiders liegt die eigentliche Herausforderung nicht in einer Verschiebung des Starttermins, sondern in einer limitierten Produktionskapazität. Dies bedeutet, dass Apple zum offiziellen Marktstart möglicherweise nur eine begrenzte Anzahl an Geräten bereitstellen kann.
Hintergrund sind die bekannten Schwierigkeiten bei der Testproduktion und der Scharnierentwicklung, die in den vergangenen Monaten immer wieder Thema waren. Die globale Chipknappheit erschwert die Planung zusätzlich für alle Hersteller in der Branche.
Apples enorme Einkaufsmacht sollte dem Unternehmen jedoch ermöglichen, sich ausreichend Prozessoren und Speicherchips zu sichern. Im Bedarfsfall müsste der Tech-Konzern priorisieren, welche Produktlinien zuerst beliefert werden. Eine Verschiebung bliebe theoretisch möglich, falls sich die Lieferketten und die wirtschaftliche Lage bis zum Herbst nicht stabilisieren.
Entwicklung und Preis
Apple hinkt im Segment der faltbaren Smartphones deutlich hinter Samsung her. Der südkoreanische Konkurrent bringt seit sieben Jahren Klappgeräte auf den Markt und hat die Technologie kontinuierlich verfeinert. Erst kürzlich sendete Cupertino deutlichere Signale, ebenfalls in diesen Markt einzusteigen.
Technische Vorbereitungen sind bereits im Gange. In iOS 27 haben Entwickler Code-Fragmente entdeckt, die auf die Unterstützung von Klappbildschirmen hinweisen. Dies unterstreicht, dass Apple die Software parallel zur Hardwareentwicklung vorbereitet.
Experten prognostizieren, dass das iPhone Fold das teuerste iPhone-Modell der Unternehmensgeschichte werden könnte. Der Preis orientiert sich möglicherweise an der Preisklasse eines Mac Studio, was angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage als riskante Strategie erscheint.
Zusammenfassung
Der Leaker Fixed Focus Digital bestreitet eine Verzögerung des iPhone Fold bis 2027 und hält am September-Start 2026 fest. Die Verfügbarkeit könnte durch begrenzte Produktionskapazitäten eingeschränkt sein. Experten rechnen mit einem sehr hohen Preis, der sich an der Mac-Studio-Klasse orientiert.
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