Leck entdeckt: Forscher hacken den USB-C-Anschluss des iPhone 15 & iPhone 16
Apple hat ein Problem mit USB-C. Nicht wegen der Europäischen Union, sondern aufgrund einer Sicherheitslücke. Sowohl das iPhone 16 als auch das iPhone 15 sind betroffen.

Foto-Credits: Apple
Seit Ende letzten Jahres müssen elektronische Geräte, die über einen internen Akku verfügen und in der Europäischen Union verkauft werden, mit USB-C zum Laden und zur Übertragung von Daten ausgestattet sein. Das betraf auch das iPhone, weshalb Apple bereits 2023 bei seinen Telefonen den proprietären Lightning-Port abgeschafft hat.
Doch der USB-C-Anschluss des iPhones hat Schwachstellen. Dem Sicherheitsforscher Thomas Roth ist es gelungen, den USB-C-Anschluss des iPhone 15 und auch den des iPhone 16 zu hacken (via Cyber Security News). Prinzipiell kann die Sicherheitslücke von Dritten ausgenutzt werden, um ein iPhone zu kompromittieren, so Roth.
Aufwendiger Firmware-Hack
Das Team von Roth konnte auf Apples ebenfalls proprietären ACE3 USB-C-Controller Code ausführen. Allerdings ist für das erfolgreiche Hacken der Telefone ein immenser Aufwand notwendig, sodass es eher unwahrscheinlich ist, dass die Lücke in der Praxis ausgenutzt wird.
So muss beim Startvorgang des Chips der genaue Zeitpunkt der Firmware-Validierung ermittelt und anschließend elektromagnetische Fehler eingefügt werden. Danach ist es möglich, eine gehackte Firmware auf den Chip zu installieren. Mit dem iPhone 17 sollte das Problem behoben werden, da Apple der Bug natürlich mittlerweile bekannt ist.
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