Lieferung erst im September: Nimmt Apple den 27 Zoll iMac aus dem Programm?
Steht für den 27 Zoll iMac in Kürze eine Aktualisierung an? Die aktuelle Angabe zum Liefertermin des Computers im Online-Store von Apple deutet dies an. Wer jetzt bestellt, muss mit bis zu neun Wochen Wartezeit rechnen.

In der Vergangenheit konnte man an den im Online-Shop ausgewiesenen Lieferterminen sehr gut ablesen, wann Apple ein Produkt auslaufen lässt. Dieser steigt dann aus unerklärlichen Gründen in die Höhe. Die beschriebene Situation kann man im Moment wieder beobachten, und zwar beim 27 Zoll iMac.
Auf der deutschen Webseite von Apple wird für den großen iMac die erste Septemberwoche als Zeitfenster für die Lieferung angegeben. Das Gleiche gilt auch für den amerikanischen Store, wo ebenfalls die Rede von bis zu neun Wochen ist. Für die 21,5-Zoll-Variante des iMac gibt es dagegen keine Auffälligkeiten: Die kleineren Geräte werden sofort nach Zahlungseingang versendet.
ARM-iMac früher als gedacht?
Für die unverhältnismäßig langen Lieferzeiten beim 27 Zoll iMac gibt es zwei denkbare Szenarien: Entweder hat Apple gerade Probleme mit der Lieferung von Komponenten oder Apple lässt die Modellreihe auslaufen und der Computer wird in naher Zukunft aus dem Shop verschwinden.
Aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, wo bei zahlreichen Apple-Zulieferern die Bänder still standen, könnte es sein, dass es im Moment tatsächlich noch zu Lieferengpässen für wichtigen Bauteilen kommt. Andererseits hat Apple im Rahmen der WWDC 2020 angekündigt, seine Macs auf Prozessoren aus Eigenentwicklung umzustellen. Laut Tim Cook soll der erste Mac mit ARM-Prozessor noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.
Der iMac gilt dabei als einer der heißen Kandidaten. Der Analyst Ming-Chi Kuo prognostizierte bereits wenige Stunden vor der Eröffnungs-Keynote der diesjährigen WWDC, dass es sich beim iMac und beim 13,3 Zoll MacBook Pro um die ersten Macs mit ARM-Prozessor handeln würde. Kuo sprach allerdings von einem 24 Zoll iMac, was bedeuten würde, dass der Experte sich entweder geirrt hat oder dass Apple vorerst eine kleinere Variante des ARM-iMac vorstellt.
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