Mac Pro (2023) erkennt SATA-Laufwerke nicht, Apple kündigt macOS-Update an
Der neue Mac Pro hat ein Problem mit SATA-Laufwerken von bestimmten Herstellern. Bei Apple ist der Fehler bekannt, ein entsprechendes Update für macOS soll Abhilfe schaffen.

Am 5. Juni hat Apple während der WWDC23-Keynote neben dem 15 Zoll MacBook Air und dem Mac Studio der zweiten Generation auch einen neuen Mac Pro vorgestellt. Alle drei Macs werden seit dem 13. Juni ausgeliefert. Während man die PCIe-Slots des Mac Pro (2023) nur begrenzt mit Karten bestücken kann, stehen auch zwei interne SATA-Anschlüsse für das Nachrüsten mit Festplatten zur Verfügung.
Das aktuelle macOS 13.4 scheint allerdings ein Problem mit SATA-Laufwerken speziell im neuen Mac Pro zu haben. Konkret kann es mit Festplatten bestimmter Hersteller dazu kommen, dass diese nach dem Aufwecken aus dem Ruhezustand ausgeworfen werden. Das sollte natürlich nicht passieren.
Apple arbeitet an einer Lösung
In einem Support-Dokument, das den Fehler beschreibt, schreibt Apple, dass man sich des Fehlers bewusst ist und bereits an einer Lösung arbeitet. Der Fehler soll mit einem künftigen macOS-Update behoben werden.
- „Bestimmte Modelle interner SATA-Laufwerke werden möglicherweise unerwartet von Ihrem Computer getrennt, nachdem Ihr Mac aus dem Ruhezustand erwacht. Dies kann auftreten, wenn Ihr Mac automatisch in den Ruhezustand wechselt oder wenn Sie ihn manuell in den Ruhezustand versetzen. Wenn Sie eine Meldung sehen, dass Ihr Datenträger nicht ordnungsgemäß ausgeworfen wurde, können Sie Ihren Mac neu starten, um die Verbindung zum Laufwerk wiederherzustellen.“
Wann das Bugfix-Update für den Mac Pro erscheint, ist nicht bekannt. Bis es so weit ist, hilft es betroffenen Nutzern nur, ihren Mac Pro neu zu starten.
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