macOS 15.1: Aktuelle Beta enthält Hinweis auf "Apple Intelligence" für europäische Mac-Nutzer
Apples neuer KI-Dienst könnte wahrscheinlich doch den Weg in die Europäische Union finden – und zwar auf dem Mac. Die neueste Beta von macOS 15.1 Sequoia schließt "Apple Intelligence" für die EU nicht mehr aus.

Foto-Credits: Apple
Während der diesjährigen World Wide Developers Conference (WWDC) hat Apple sein neues KI-Modell vorgestellt, das später in diesem Jahr zusammen mit iOS 18.1, iPadOS 18.1 und macOS 15.1 erscheinen soll. Kurz nach der WWDC24 gab der iPhone-Hersteller jedoch bekannt, dass "Apple Intelligence" vorerst nicht für Nutzer verfügbar sein wird, die in der Europäischen Union sowie in China leben.
Der Dienst funktioniert anfangs sowieso nur in englischer Sprache, doch auch wenn man die Systemsprache seines iPhones oder iPads auf Englisch umstellt, wird Apple Intelligence in den betroffenen Ländern geblockt. Das liegt laut Apple in erster Linie am aktualisierten Regelwerk des Digital Markets Act (DMA), der seit Anfang März dieses Jahres für Anbieter sogenannter Gatekeeper-Betriebssysteme eingehalten werden muss.
Apple Intelligence kommt wahrscheinlich mit macOS 15.1 nach Deutschland
Auch wenn iPhone- und iPad-Besitzer hierzulande wohl noch länger auf das iPhone Mirroring, die Integration von ChatGPT, SharePlay Screen Sharing und Apple Intelligence warten müssen, scheint es gute Nachrichten für Mac-Nutzer zu geben. In den Versionshinweisen der aktuellen Beta von macOS 15.1 wird die Europäische Union nämlich nicht mehr explizit ausgeschlossen (via 9to5mac).
In den Release Notes des ersten Minor-Updates für Sequoia heißt es:
- „Apple Intelligence ist auf Macs mit M1 und höher verfügbar. Apple Intelligence ist derzeit in China nicht verfügbar.“
Zum Vergleich der entsprechende Eintrag von iOS 18.1:
- „Apple Intelligence ist auf dem iPhone 15 Pro und dem iPhone 15 Pro Max verfügbar. Apple Intelligence ist derzeit in der EU und China nicht verfügbar.“
Wenn sich daran nichts ändert, wird Apple Intelligence aller Voraussicht nach im Herbst oder Winter auf Macs mit M1-Chip oder neuer, die in der Europäischen Union genutzt werden, verfügbar sein.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Apple nutzt Google-Gemini und Nvidia-Chips für Apple Intelligence
Apple Intelligence wird auf Google's Gemini-Modell basieren, das für lokale Geräte distilliert wird. Cloud-Anfragen laufen über Google Cloud mit Nvidia-Chips, geschützt durch Confidential Compute.

iOS 27: KI-Revolution für Kamera und Foto-App
Apple plant mit iOS 27 massive KI-Updates für die Kamera- und Foto-App. Bloomberg-Reporter Mark Gurman hat erste Einblicke in die Funktionen veröffentlicht, die Apple auf der Worldwide Developers Conference am 8. Juni vorstellen wird.

watchOS 27: Herzfrequenz-Tracking verbessert, AI-Gesundheitscoach verzögert
Apple Watch erhält mit watchOS 27 eine verbesserte Herzfrequenzmessung. Der ambitionierte AI-Gesundheitscoach Project Mulberry kommt dagegen erst später – Apple hat das Projekt zurückgefahren.

iOS 27: Apple Intelligence-Modelle für Genmoji und Image Playground erhalten Qualitätssprung
Apple Intelligence-Modelle für Bildgenerierung erhalten in iOS 27 einen großen Qualitätssprung. Image Playground wird zudem externe KI-Modelle unterstützen und Genmoji automatisch basierend auf der Foto-Library vorschlagen.

Apple kündigt massive KI-Updates mit neuer Subdomain an
Apple hat genai.apple.com registriert – ein klares Signal für umfangreiche generative KI-Features auf der WWDC 2026. Siri erhält eine eigene App, iOS 27 bringt automatische Captions und Visual Intelligence.

AirPods Ultra mit Kameras: Der Sinn hinter Apple Intelligence
Apple plant AirPods mit Infrarot-Kameras für visuelle KI-Funktionen. Neue Accessibility-Features in iOS 27 machen das Feature plötzlich sinnvoll - vor allem für sehbehinderte Nutzer.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.