macOS Monterey kommt mit Kompatibilitätsmodus für Macs mit Notch
Das MacBook Pro (2021) verfügt über eine Notch am oberen Bildschirmrand, wie man sie von aktuellen iPhones kennt. In macOS Monterey hat Apple einen Kompatibilitätsmodus integriert, mit dem Entwickler den Raum um die Kerbe nach Belieben gestalten können.

Am Montag hat Apple im Rahmen der diesjährigen Oktober-Keynote das neu designte MacBook Pro vorgestellt. Neben zahlreichen Neuerungen wie der nächsten Generation des M-Prozessors, der Rückkehr von MagSafe und einem Display auf Basis von Mini-LED findet man am oberen Rand des Bildschirms die vom iPhone bekannte Notch.
Da Apple das Gehäuse des MacBook Pro bzw. den Bildschirm komplett überarbeitet und die Displayränder schmaler gestaltet hat, passen die FaceTime-Kamera, das Mikrofon und auch der Umgebungslichtsensor nicht mehr in den Rahmen. Der Konzern hat sich deshalb dazu entschlossen, in das MacBook Pro eine Kerbe wie beim iPhone einzuführen.
Kompatibilitätsmodus kann die Notch verbergen
Um die Notch zu kaschieren, blendet macOS im Vollbild eine schwarze Leiste ein. So ist die Notch nahezu aus dem Sichtfeld des Nutzers verschwunden. Wie Apple im Entwicklerbereich auf seiner Webseite verkündet, erhalten App-Programmierer unter macOS Monterey Zugriff auf einen Kompatibilitätsmodus.
Dieser steht für alle Macs mit einer Notch zur Verfügung und erlaubt es, den Bereich links und rechts von der Kerbe für die Darstellung der App zu nutzen. Der neue Modus verhindert auch, dass Inhalte im Bereich der Kerbe eingeblendet werden. Als Nutzer hat man dann - wenn es die Entwickler erlauben - wohl auch die Wahl, über eine Checkbox den Kompatibilitätsmodus manuell an- oder auszuschalten.
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