macOS Ventura: Nächste Betaversion nach zweiwöchiger Pause erschienen
Nach über zwei Wochen Pause hat Apple auch für macOS Ventura eine neue Testversion bereitgestellt. Angesichts der noch verbleibenden Zeit bis zum Release muss sich Apple beim Mac-Betriebssystem auch (noch) nicht unter Druck setzen lassen.

Apple gab erstmals auf der diesjährigen WWDC 2022 einen Ausblick auf die bevorstehenden Major-Releases. Neben iOS und iPadOS 16 wären noch watchOS 9 und macOS Ventura zu nennen. Das Interesse an der Aktualisierung des Apple TV hielt sich dagegen in Grenzen, der Vollständigkeit halber wird jedoch auch tvOS 15 erwähnt.
Während Apple bei iOS 16 und iPadOS 16 bereits in den einwöchigen Veröffentlichungszyklus wechselte, stammt die letzte Beta von macOS Ventura noch vom 8. August - bis gestern. Am Donnerstag Abend reichte Apple nun nach etwas mehr als zwei Wochen die sechste Beta des neuen Mac-Betriebssystems nach. Der Wechsel in den schnellen Takt dürfte dann mit dem nächsten oder übernächsten Testbuild folgen.
Dass sich Apple bei der Entwicklung von macOS Ventura offenbar deutlich mehr Zeit lässt als bei iOS/iPadOS liegt schlicht an den deutlich auseinanderliegenden Veröffentlichungsterminen. Während iOS 16 bereits Mitte September zum Download bereitsteht, wird macOS Ventura vermutlich im Oktober oder sogar erst im November folgen.
Beobachter gehen gleichzeitig davon aus, dass Apple im selben Zeitraum neue Macs präsentieren wird. Denkbar wäre eine Neuauflage des Mac mini mit M2-Chip. Welche Ausbaustufe der kleinste Mac erhalten soll, ist allerdings noch ungewiss. Als weiterer heißer Kandidat wird das MacBook Pro in den Größen 14 und 16 Zoll mit M2 Pro bzw. M2 Max gehandelt.
Ein großes Fragezeichen steht zudem noch hinter dem Mac Pro. Wenn Apple seine gesamte Produktpalette wie geplant bis zum Ende diesen Jahres auf hauseigene SoCs umstellen will, dürfte die Vorstellung des Hochleistungsrechners ebenfalls anstehen.
Allerdings gehen Experten davon aus, dass der Mac Pro mit einem M2 Ultra oder der noch schnelleren Variante "Extreme" ausgestattet sein wird. Ein gleichzeitiger Verkaufsstart von M2 Pro, M2 Max, M2 Ultra und M2 Extreme gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich. Denkbar wäre stattdessen ein Verkaufsstart des neuen Mac Pro im kommenden Frühjahr.
Die Neuerungen von macOS Ventura im Überblick
Die wichtigste Änderung von macOS 13 dürfte zweifelsohne "Stage Manager" sein. Das Feature, das zuletzt für Probleme auf iPadOS 16 und im Ergebnis für eine zeitversetzte Veröffentlichung von iOS 16 und iPadOS 16 verantwortlich war, dient der besseren Organisation von Fenstern. Außerdem lässt sich in Zukunft das iPhone als Webcam verwenden.
Die Mail-App wird ebenfalls deutlich aufgewertet. Zukünftig können Nutzer ihre Mails zu bestimmten Zeitpunkten verschicken oder bereits verschickte Nachrichten wieder zurückholen.
Eine Auflistung aller Vorteile von macOS Ventura findet ihr direkt bei Apple. Einen kleinen Wehrmutstropfen bringt das neue Betriebssystem allerdings mit sich. Unterstützt werden lediglich alle Modelle ab dem Jahr 2017. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass beispielsweise das erste MacBook Pro mit Touch Bar aus der Liste der kompatiblen Geräte gestrichen wird.
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