Massig Leistung für das iPhone 17 Air: Apple verbaut angeblich den A19 Pro
Das iPhone 17 Air könnte mehr Power unter der Haube haben, als gedacht. Ein chinesischer Leaker will erfahren haben, dass das erste iPhone-Air-Modell mit dem A19 Pro Chip ausgestattet werden soll.

Foto-Credits: yeux1122 & Apple Hub (via X)
Bei der Fertigung von Prozessoren kommt es, wie bei anderen industriell hergestellten Produkten auch, immer wieder zu Ausschuss. Allerdings landen besagte CPUs meist nicht im Recycling, sondern werden einfach mit weniger aktivierten Rechenkernen in anderen Geräten verbaut.
Der Vorgang nennt sich in der Halbleiterbranche „CPU-Binning“, was wir in der Vergangenheit schon öfter gesehen haben. Beispielsweise beim M4 iPad Pro, das mit 256 und 512 GB Speicher lediglich mit einem M4 mit neun Kernen ausgestattet wird. Erst ab 1 TB kommt der M4 zum Einsatz, den wir aus dem Mac kennen. Doch Apple setzt auch gerne Chips mit weniger Grafikkernen ein. So geschehen beim iPad mini (2024), dessen A17 Pro über einen GPU-Kern weniger verfügt als die Prozessoren im iPhone 15 Pro Max.
A19 Pro mit deaktiviertem GPU-Kern?
Der Leaker Fixed Focus Digital will nun von einem Leistungsupgrade des iPhone 17 Air erfahren haben, das allerdings mit einer Einschränkung durch Chip-Binning einhergeht. So wird Apple im ersten Air-iPhone angeblich den A19 Pro Chip verbauen (via Weibo):
- iPhone 17: A19
- iPhone 17 Air: A19 Pro (fünf GPU-Kerne)
- iPhone 17 Pro: A19 Pro (sechs GPU-Kerne)
- iPhone 17 Pro Max: A19 Pro (sechs GPU-Kerne)
Sollte der Leaker recht behalten, wäre das iPhone 17 Air trotz gleichem Prozessor zwar schwächer als die Pro-Modelle. Der Leistungsunterschied dürfte dem Otto Normalverbraucher im Alltag aber gar nicht auffallen. Obwohl Fixed Focus Digital mit seinen Prognosen in der Vergangenheit schon öfter richtig lag, ist zudem unklar, ob Apple im regulären iPhone 17 tatsächlich den A19 verbaut. Es ist durchaus möglich, dass man hier noch zum A18 greift.
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