Micro-LED ab 2025 im iPhone, iPad & MacBook - mit Osram als Technologiepartner
Von einer Apple Watch mit Micro-LED ist schon länger die Rede. Berichten aus der Lieferkette zufolge sollen in den nächsten Jahren auch iPhones, iPads und MacBooks diese Technologie erhalten.

Mini-LED, OLED, Micro-LED - wenn es um neue Displaytechnologien für kommende Geräte aus dem Hause Apple geht, stolpert man unweigerlich auf einen dieser drei Begriffe. Mini-LED findet man beispielsweise im aktuellen 12,9 Zoll iPad Pro. OLEDs strahlen uns seit dem iPhone X von jedem Apple-Smartphone entgegen und sollen auch bald im iPad Verwendung finden.
Bei Mini-LEDs werden mehrere Tausend Pixel in Baugruppen geschaltet. Das ermöglicht ein besseres Schwarz, als wir es von einem herkömmlichen LCD kennen. Ein Bildschirm auf OLED-Basis liefert allerdings noch bessere Schwarzwerte, da nicht nur die Baugruppen gezielt deaktiviert werden, sondern direkt die einzelnen Pixel. Die Micro-LED-Technik dagegen geht noch einen Schritt weiter, da hier ein Pixel aus jeweils drei Subpixeln besteht, was eine noch gezieltere Ansteuerung der Bildschirmpunkte ermöglicht.
Viele Produkte sollen umgestellt werden
Aus der Lieferkette von Apple drang nun an die Öffentlichkeit: Apple wird seine Geräte ab 2025 peu à peu auf Micro-LED umstellen. Das berichtet das taiwanische Branchenblatt DigiTimes (Paywall, via MacRumors). Schon Anfang Februar war von der nächsten Generation der Apple Watch Ultra die Rede, die einen 54 mm großen Micro-LED-Bildschirm erhalten soll.
DigiTimes will nun erfahren haben: In zwei Jahren sollen die Micro-LEDs auf weiteren Geräten Einzug halten. Konkret wird nahezu die ganze Palette, also das iPhone, das iPad, das MacBook und die Apple Watch (Ultra) genannt. Die nächste Ultra-Uhr würde dabei den Anfang machen.
Osram soll Micro-LEDs liefern
Bei der Herstellung von Micro-LED-Bildschirmen wird im Moment noch sehr viel Ausschuss produziert - zumindest bei dem im Jahr 2014 von Apple übernommenen LuxVue. Für die größeren Geräte kommen die ersten Mikro-LED-Panels daher bis auf Weiteres vom Münchner Unternehmen Osram. Später soll auch das in Taiwan ansässige Epistar als Lieferant fungieren.
Bis es so weit ist, setzt Apple jedoch erst einmal auf OLED. Das iPhone SE 4 soll ein solches Display erhalten. LCD beim iPhone wäre dann passé. Im nächsten Jahr soll es dann mit dem iPad Pro weitergehen.
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