Netflix erhöht die Preise nun auch in Deutschland
Netflix hat zum Jahresbeginn bereits in den USA die Abopreise für seinen Video-Streamingdienst erhöht. Die Preissteigerung ist jetzt auch in Deutschland angekommen: Zwei der drei Abomodelle kosten jetzt etwas mehr.

Mitte Januar mussten sich Neukunden von Netflix in den Vereinigten Staaten auf höhere Preise einstellen. Während die Abogebühr dort um bis zu 20 Prozent gestiegen ist, blieb der Rest der Welt von höheren Kosten vorerst verschont. Jetzt hat Netflix die Preise nun auch bei uns und in weiteren deutschsprachigen Ländern erhöht.
Die gute Nachricht vorweg: Wer das Netflix-Basis-Abo mit Videos in SD-Qualität und der Wiedergabe auf nur einem Gerät gebucht hat, muss keine Mehrkosten fürchten. Der Preis von 7,99 Euro pro Monat bleibt stabil und wurde nicht angehoben. Das Standard-Abo mit Videos in HD und der Wiedergabe auf zwei Geräten, das bisher monatlich 10,99 Euro kostete, wird ab sofort mit 11,99 Euro berechnet. Den größten Preissprung gibt es beim Premium-Abo; Videos in HD oder UHD, die auf vier Geräten gleichzeitig wiedergegeben werden können, kosten jetzt mit 15,99 satt 13,99 Euro zwei Euro mehr.
Bestandskunden mit einem laufenden Abo müssen die Differenz zum bereits vorausbezahlten Betrag allerdings nicht nachträglich entrichten, denn die neuen Preise greifen zuerst bei Neukunden. Erst wenn das Abonnement verlängert wird, werden die angepassten Gebühren berechnet. Netflix bietet jedem Neukunden wie gewohnt ein 30-tägiges kostenloses Probeabo an. Wird dieses nicht gekündigt, sind ab Mai dann die neuen Abopreise zu bezahlen.
Neben Deutschland gelten die höheren Abonnementgebühren jetzt auch in Österreich, in Liechtenstein und in der Schweiz. Als Grund für die Preisanpassung gibt Netflix höhere Kosten bei den Eigenproduktionen an.
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