Neue ARM-Notebooks: Microsoft will das M3 MacBook Air in seine Schranken weisen
Bei Microsoft arbeitet man im Moment an neuen Surface-Notebooks. Und die sollen es in sich haben, denn der ARM-Prozessor des Surface Pro 10 und Laptop 6 schlägt angeblich das MacBook Air mit M3 „Apple Silicon“ in allen Disziplinen.

AI, also die künstliche Intelligenz, ist spätestens seit ChatGPT in aller Munde. Apple stattet iOS 18 und das iPhone 16 mit allerlei KI-Features aus. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Wie The Verge berichtet, werkelt man bei Microsoft derzeit an neuen Notebooks, die der Redmonder Konzern als „AI PCs“ bezeichnet.
Es geht um die nächste Generation der Surface-Notebooks: das Surface Pro 10 und der Laptop 6. Bisher setzte Microsoft bei seinen Notebooks auf Chips von Intel. Mit dem Windows-Entwickler verliert Intel nach Apple jetzt allerdings einen weiteren Kunden, denn die neuen Geräte werden mit ARM-Prozessoren von Qualcomm ausgestattet.
Der Umstieg betrifft allerdings nur die Laptops von privaten Käufern. Notebooks für Geschäftskunden werden weiterhin mit einer Intel-CPU ausgeliefert.
Der Snapdragon X Elite soll es regeln
Der Halbleiterhersteller Qualcomm hat für Mitte des Jahres neue ARM-Chips angekündigt. Konkret geht es um den Snapdragon X Elite, der in den Punkten Energieeffizienz und Leistung vergleichbaren Prozessoren von AMD, Apple, aber vor allem Intel angeblich haushoch überlegen ist. Bei der Performance schlägt der Snapdragon X Elite den M3 um mehr als 20 Prozent – das soll zumindest ein Qualcomm-interner Benchmark belegen.
Das Surface Pro 10 und der Laptop 6 für private Endkunden werden mit dem Snapdragon X Elite ausgestattet. In den nächsten Wochen wird Qualcomm mehrere Tech-Demos zeigen. Am 20. Mai legt Microsoft nach und präsentiert seine neuen ARM-Notebooks. Dann will der CEO von Microsoft Satya Nadella der Öffentlichkeit den Surface Laptop 6 und das Pro 10 vorstellen und über die KI-Vision des Unternehmens für Hard- und Software sprechen.
Wir werden die Präsentation verfolgen und sind gespannt, ob Microsoft seine angekündigten Versprechen einhalten kann.
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