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Neue Nutzungsbedingungen bei WhatsApp sollen später kommen als geplant

Die neuen Nutzungsbedingungen bei WhatsApp sollen nicht, wie ursprünglich geplant, im Februar kommen, sondern erst im Mai. Facebook erklärt, ihre Hintergründe seien missverstanden worden und das Unternehmen brauche Zeit, die Fehlinformationen zu bereinigen.

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AppTickerTeam
16.01.20213 Min. Lesezeit
Neue Nutzungsbedingungen bei WhatsApp sollen später kommen als geplant
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Bis zum 08. Februar 2021 sollte es bei WhatsApp neue Nutzungsbedingungen geben, aus denen hervorgeht, dass der Messengerdienst in Zukunft noch mehr Daten beziehen und diese mit Facebook teilen möchte. Jeder, der diese Bedingungen nicht akzeptiert, sollte aus seinem Nutzerkonto ausgesperrt werden. Daraufhin haben sich viele Menschen nach alternativen Messengern umgesehen, deren Datenhunger geringer ist. Facebook hat dies bemerkt und deshalb die Frist, mit der die neuen Bedingungen in Kraft treten sollen, nach hinten verschoben. Dazu gibt es ein Statement, welches die Menschen beruhigen soll.

Das Statement von Facebook bezüglich des Datenschutzes bei WhatsApp

Facebook gibt einleitend den Grund an, wieso sie die Frist für das Inkrafttreten der neuen Nutzungsbedingungen verlängert haben: Demnach hielten sie die kontroversen Diskussionen, die bezüglich der Bedingungen geführt werden, mit vielen Falschinformationen übersäht. Der Konzern möchte den Nutzern Zeit gewähren, sich selbst noch einmal ausreichend über die Prinzipien des Messengers zu informieren.

Daraufhin zählt Facebook auf, welches Konzept hinter WhatsApp steckt und warum es vertrauenswürdig sei: WhatsApp sei ein Messenger, der End-to-End verschlüßelt ist. Demnach könnten weder ausgetauschte Nachrichten, noch getätigte Anrufe eingesehen werden. Auch Protokolle gäbe es nicht, der geteilte Standort könne nicht eingesehen werden, ebenso wenig die die vorhandenen Kontakte.

Bezüglich der Nutzungsbedingungen findet Facebook klare Worte: Diese seien nicht negativ, sondern für den Anwender geschaffen. Es würden wie zuvor keine Daten für Werbezwecke verwendet werden. Stattdessen erhielten Nutzer die Möglichkeit, noch einfacher als zuvor mit dem Unternehmen Facebook in Kontakt treten zu können, und die Daten, die gesammelt werden, würden nun einer Transparenz obliegen. jeder könne also ganz einfach selbst feststellen, welche Daten geteilt werden. Auch, dass nun mehr Daten an Facebook geteilt würden, sei ein Mythos.

Aus diesen Gründen sei die Frist bis zum 12. Mai 2021 verlängert worden. Nutzer bräuchten also keine Angst davor haben, dass ihr Konto im Februar gesperrt oder sogar gelöscht wird.

Bis dahin sieht sich Facebook mit viel Arbeit konfrontiert: Das Unternehmen wolle sämtliche Fehlinformationen richtig stellen, die Mitarbeiter würden die Nutzungsbedingungen noch einmal überprüfen. Denn, so sagt der Konzern in seinen eigenen Worten: "WhatsApp hat dazu beigetragen, Menschen auf der ganzen Welt eine End-to-End-Verschlüsselung zu bieten, und wir sind entschlossen, diese Sicherheitstechnologie jetzt und in Zukunft zu verteidigen."

Das originale Statement wurde von Macerkopf angefragt und ebenfalls auf selbiger Internetseite veröffentlicht.

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