Neue Produkte & Upgrades: Apple plant für 2027 zahlreiche Überraschungen
Nächstes Jahr wird das iPhone 20 Jahre alt. Rund um den zweiten runden Geburtstag soll es eine ganze Menge an Neuankündigungen geben, darunter auch Produkte, die Apple so bisher noch nicht im Programm hat.

Seit dem iPhone 12 vor gut fünf Jahren hat sich am Design der Apple-Smartphones bis auf kleine Details wie die Actiontaste oder die Kamerasteuerung nichts geändert. Auch was die technischen Innovationen betrifft, haben wir, außer den beiden genannten Tasten und vielleicht noch „Apple Intelligence“ und „Notruf SOS über Satellit“ nicht viel Neues gesehen.
Schon mit der nächsten iPhone-Generation wird sich das aller Voraussicht nach ändern. Dann erscheint nämlich statt dem iPhone 17 Plus das iPhone 17 Air, bei dem es sich um das dünnste iPhone aller Zeiten handeln soll. Wenn das iPhone im nächsten Jahr seinen 20. Geburtstag feiert, will Apple dann aber noch einmal eine Schippe drauflegen.
Neuer iPhone-Zyklus?
Das berichten Bloombergs Mark Gurman in seinem neuesten „Power On“-Newsletter, der gestern erschienen ist. Von bahnbrechenden Neuerungen ist da die Rede, die da im nächsten Jahr auf uns zukommen sollen. Neben dem iPhone Fold, Apples erstem Klapp-Handy, dürfte auch ein Home Pod mit Display und/oder eine Art Tischroboter mit Arm dazugehören. Außerdem könnten dann auch die Verbesserungen für den Sprachassistenten Siri erscheinen, deren Launch für iOS 18.4 angedacht war, aber die von Apple erst einmal verschoben wurden.
Zudem wurde zuletzt von The Information auch eine Änderung ins Spiel gebracht, die den Zyklus der Veröffentlichung neuer iPhones betreffen würde. Zugunsten des iPhone Fold könnte das reguläre iPhone 18 nämlich erst im Frühjahr des übernächsten Jahres auf den Markt kommen – zusammen mit dem iPhone 18e.
Intelligenteres Siri
Kommen wir nun zu den „bahnbrechenden“ Neuerungen, von denen Gurman in seinem Newsletter spricht. Da wären als Erstes die von Apple angekündigten neuen Funktionen von Siri. Der Sprachassistent soll cleverer werden. Dazu gehört es u. a., dass der Dienst kontextbezogen antworten kann. Dafür hat der Konzern relativ große Sprachmodelle im Einsatz, die das System noch besser machen sollen.
Auch am anderen Ende der Leitung wird gearbeitet, denn viele Anfragen an Siri werden weiterhin auf Servern von Apple bearbeitet. Diese stockt das Unternehmen derzeit auf und entwickelt spezielle Prozessoren, die mit den mächtigen Workloads besser umgehen können. Mit den Anpassungen soll „Apple Intelligence“ dann mit den Produkten der Konkurrenz mindestens gleichziehen.
Faltbares iPhone
Ein faltbares iPhone würde die iPhone-Welt tatsächlich auf den Kopf stellen. Andere Hersteller wie Samsung haben schon viele Jahre solche Geräte im Programm. Doch Apple wollte sich mit der Entwicklung Zeit lassen, weil man das perfekte Klapp-iPhone kreieren wollte. Das scheint nun gelungen zu sein, denn im Herbst des nächsten Jahres soll es auf den Markt kommen.
Sucht man beim iPhone Fold nach den bahnbrechenden Neuerungen, stößt man u. a. auf das Display. Mit der neuen Bildschirmtechnologie, mit der erstmals die Integration von Touch-Sensoren direkt in den obersten Layer möglich sind, kann Apple dünnere Displays produzieren. Das führt am Ende dazu, dass das Telefon insgesamt dünner wird. Zudem soll auch nach monatelangem Einsatz keine Biegefalz in der Mitte des inneren Bildschirms entstehen und Face ID wandert angeblich unter das Display.
Neue Designsprache für das iPhone
Bereits Anfang April berichtet Gurman, dass Apple mit den 2027er-iPhones eine komplett neue Designsprache einführen wird. Das Upgrade soll sogar so umfangreich ausfallen, dass das Design des iPhones regelrecht „auf den Kopf gestellt werden“ würde. Er spricht dabei von der ursprünglichen Idee des iPhone-Designers Jony Ive, der das iPhone als eine Art Glasscheibe verwirklichen wollte. Komplett nahtlos sollte es ein, ohne Ränder und nur aus einem Display bestehen.
Gurmans Quellen zufolge, die mit der Entwicklung des Jubiläums-iPhones vertraut sind, soll es den Plänen von Ive relativ nahekommen. Unklar ist allerdings, ob Apple das neue Design nur für das eine Gerät nutzen möchte oder ob es bei allen künftigen iPhones Verwendung findet.
Smart Glasses und Tischroboter
Laut Gurmans Informationen wurden im Apple Park die Arbeiten an einer leichten, kompakten AR-Brille fortgeführt. Die Smart Glasses seien mit Kameras, Mikrofonen und Kopfhörern ausgestattet und können die Umgebung des Trägers erfassen. Früheren Berichten zufolge sollen die AR-Glasses von Apple an die Ray-Ban-Modelle von Meta erinnern und einen ähnlichen Funktionsumfang bieten.
Zum Schluss spricht der Bloomberg-Redakteur noch über Apples Tischroboter-Projekt. Dieser soll nahtlos in das Smart Home eingebunden werden und dort diverse Aufgaben verrichten. Zur Ausstattung des Roboters soll auch eine Art Schwenkarm sowie ein Display gehören, mit dem das Gerät auch nonverbal mit dem Nutzer kommunizieren kann. Dabei soll es sich aber nicht um den HomePod mit Display handeln, der vielleicht schon in diesem Jahr vorgestellt wird.
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