Neuer iMac Pro - Ausbau von RAM und SSD möglich
Wie das Team rund um OWC in einem Video zeigt, ist der Ausbau von SSD und RAM bei dem neuen iMac Pro möglich, wenn auch nur mit wohl sehr großem Aufwand verbunden.

Der iMac Pro ist noch nicht sehr lange auf dem Markt und schon machen sich Spezialisten an die Arbeit, herauszufinden ob und wie sich das neue Spitzenmodell aus dem Hause Apple aufrüsten lässt. Wer sich das Video anschaut und man sich bei Apple Produkten sowieso denken kann, wird schnell feststellen, dass ein einfacher Austausch von Arbeitsspeicher und Festplatte im iMac Pro nicht möglich ist. Auch an diesem Mac fehlen nämlich Einschübe oder Wartungsklappen, um an die Hardware für eine Austausch heranzukommen. Dementsprechend muss also der komplette Computer auseinandergenommen werden und dies am besten von Fachleuten.
Wie "Other World Computing" (OWC) nun zeigt, kann zumindest der Arbeitsspeicher des iMac Pro ausgetauscht werden, da dieser nicht verlötet ist. Darüberhinaus lässt sich auch die SSD Festplatte des Mac ausbauen, welche allerdings mit speziellen Aufklebern (Void Sticker), wie von Apple bekannt versehen ist und man so im Falle des Ausbaus sämtliche Garantieansprüche verlieren dürfte.
Doch nur weil sich die Festplatten Module des Mac ausbauen lassen, heißt dies noch nicht, dass Nachbauten eingebaut werden können. Denn die 1 TB große Platte in der Grundausstattung des iMac Pro ist in jeweils zwei 512 GB große Module in RAID konfiguriert, so dass sich zeigen wird, ob funktionierende Nachbauten hergestellt werden können. OWC ist sich aber sicher, dass diese aber wenigstens einen Austausch des RAM anbieten werden.
Angesichts des großen Aufwandes, Reparaturkosten und dem Verlust der Garantie sollte man sich vor dem Kauf des neuen iMac Pro gründlich überlegen, welche Ausbaustufe für den jeweiligen Anwendungsbereich die richtige ist. An mangelnder Leistung dürfte es bei der Konfiguration des iMac Pro zumindest nicht hapern.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Mac mini & Mac Studio: Apple nimmt weitere Konfigurationen aus seinem Store
Die Speicherkrise schlägt weiter um sich: Apple hat wieder mehrere Konfigurationen für den Mac mini mit M4 Chip und den Mac Studio aus seinem Online Store entfernt.

iPhone 18: Apple könnte auf 12 GB RAM setzen
Die neuen KI-Funktionen, die Apple mit iOS 27 einführen möchte, könnten sich auf die Größe des RAM des iPhone 18 in der Basiskonfiguration auswirken. Ein Analyst berichtet, dass der Arbeitsspeicher angeblich um 50 Prozent aufgestockt wird.

Mac Studio & Mac mini: Mit mehr RAM wird es eng, Apple nimmt keine Bestellungen mehr an
Wer auf der Webseite von Apple einen Mac mini oder Mac Studio mit einem RAM-Upgrade kaufen möchte, geht derzeit leer aus. Bestimmte Konfigurationen können nicht mehr bestellt werden.

Mac Studio mit M3 Ultra: Apple streicht die Option auf 512 GB RAM
Der Mac Studio mit M3 Ultra Chip ist bei Kreativen vor allem für die Möglichkeit, ihn mit 512 GB RAM zu bestücken, sehr beliebt. Besagte Aufrüstoption des Arbeitsspeichers wurde jetzt allerdings ersatzlos gestrichen.

Insta360 stellt Quick Reader 512 GB SSD vor: Mini-SSD im Münzformat für Creator und Vielreisende
Insta360 erweitert sein Zubehör-Lineup um ein besonders spannendes Produkt: den neuen Quick Reader 512 GB SSD, der ab dem 10. März 2026 erhältlich ist. Gemeinsam mit der Speichermarke Lexar entwickelt, kombiniert der winzige Datenspeicher hohes Tempo, robuste Bauweise und maximale Mobilität – und das in einem Gehäuse, das kaum größer als eine Münze ist.

MacBook A18 Pro: Apple spart an diesen acht Stellen, um den Preis niedrig zu halten
Nächste Woche wird Apple wahrscheinlich das neue MacBook mit A18 Pro Chip vorstellen. Ein Leaker will erfahren haben, wo Apple im Vergleich zu den Modellen mit M-Chip den Rotstift angesetzt hat.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.