Neues Apple-Patent beschreibt wieder einen Stylus mit haptischem Feedback
Ein weiteres Apple-Patent wurde veröffentlicht, welches sich wieder um einen Stylus mit haptischem Feedback dreht. Damit sollen Oberflächen mit Hilfe unterschiedlicher Vibrationen simuliert werden. Das passt zu Gerüchten, wonach das kommende iPad Pro einen multifunktionalen Eingabestift unterstützen wird.
Niemand will einen Stylus, so kommentierte der verstorbene Apple-Mitbegründer Steve Jobs Eingabestifte während der Vorstellung des ersten iPhones im Jahr 2007. Auch 2010 bei der Einführung des ersten iPads sprach sich Jobs kritisch gegenüber Tablets mit Eingabestift aus. Doch seit dem hat sich Apple in vielerlei Hinsicht von Jobs Vorstellungen entfernt und als nächstes ist wohl der Stylus dran. Dieser soll nämlich laut Gerüchten vom neuen iPad Pro unterstützt werden, um genaueres Arbeiten zu ermöglichen.
Dazu passen die Patente über Stylus-Stifte, welche Apple seit Jahren ansammelt. Schon Mitte 2012 veröffentlichte das kalifornische Unternehmen zwei Patente, die sich um einen Stylus-Stift mit haptischem Feedback drehen. Im Januar dieses Jahres wurde ein weiteres Stylus-Patent mit dem Fokus auf möglichst genauen Eingaben veröffentlicht. Nun folgt ein weiteres Apple-Patent, welches wieder einen Stylus mit haptischem Feedback beschreibt.
Dieser soll verschiedene Oberflächen mit Hilfe unterschiedlich starker Vibrationen simulieren. Fährt der Nutzer beispielsweise über eine raue Textur auf dem Bildschirm, vibriert der Eingabestift stärker als bei einer glatten Textur. Bei erreichen einer Kante oder eines Linkes im Text könnte der Stift kurz vibrieren, um den Übergang zu verdeutlichen.
Im März berichtete die Wirtschaftszeitung Bloomberg, dass Apple die Massenproduktion des iPad Pro im September starten werde. Dem schloss sich auch Digitimes Mitte Juli an und sagte den Beginn der Massenproduktion für den September voraus, während der Marktstart zwei Monate später im November stattfinden soll.
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