Patent beschreibt zusätzliche Funktionen für den Apple Pencil
Es werden immer mehr Patente bekannt, die sich um den Ausbau der Funktionen des Apple Pencils drehen. Nun ist ein weiteres derartiges Patent dazugekommen, dass sich mit zusätzlichen Eingabefunktionen beschäftigt. Damit könnte beispielsweise das Drehen des Stiftes um die eigene Achse erkannt werden, oder das Entlangfahren mit den Finger, was für das Scrollen oder Zoomen genutzt werden könnte.
Letzten November brachte Apple nicht nur das große 12,9" iPad Pro auf den Markt, sondern auch dazu als Zubehör den Apple Pencil. Dieser ist bekanntlich kein gewöhnlicher Stylus aus Kunststoff, sondern verfügt im Inneren über einiges an Elektronik, um die verschiedenen Funktionen sowie eine größere Genauigkeit zu ermöglichen. Mittlerweile ist der Apple Pencil auch mit dem kleinen 9,7" iPad Pro kompatibel, der im März dieses Jahres auf den Markt gekommen ist.
Man kann dabei damit rechnen, dass Apple früher oder später eine verbesserte Version des Apple Pencils auf den Markt bringen wird, und diverse bekannt gewordene Apple-Patente beschäftigen sich mit erweiterten Funktionen für den intelligenten Stylus. Nun wurde dem Unternehmen ein weiteres Patent zugesprochen, das sich um den Apple Pencil dreht, wie AppleInsider berichtet. Während ein im Mai bekannt gewordenes Patent sich um wechselbare Spitzen mit verschiedenen Funktionen dreht, beschäftigt sich das neue Patent um zusätzliche Eingabemöglichkeiten direkt am Apple Pencil.
So werden verschiedene Sensoren beschrieben, die entlang des Pencil angeordnet sein sollen, um Bewegungen der Hand samt des Pencils oder auch einzelner Finger erfassen zu können. So könnten Elektroden, die rundherum angeordnet sind, eine Drehung des Pencils um seine eigene Achse präzise erfassen und auf ein virtuelles Objekt auf dem Display übertragen. Auch eine Bewegung der Finger entlang des Pencil könnte mit Elektroden erfasst und als spezielle Funktion übersetzt werden. Ein Beispiel wäre hier das Hoch- und Runterscrollen oder das schnelle Vergrößern oder Verkleinern des ausgewählten Bildschirminhalts, was gerade beim Zeichnen nützlich wäre.
Wie bei jedem Apple-Patent muss man natürlich auch hier sagen, dass es noch kein Beleg für eine geplante Umsetzung in einem marktreifen Produkt ist. In der Vergangenheit hat sich Apple jede Menge an Patenten gesichert und viele sind davon auch bekannt geworden, jedoch wurde bisher nur ein kleiner Teil davon umgesetzt. Ein Beispiel dafür ist der Fingerabdrucksensor, der sich vor der Vorstellung des iPhone 5s im Jahr 2013 durch Patente ankündigte. Ein anderes Beispiel wird möglicherweise die Dual-Kamera des iPhone 7 Plus sein, die sich nicht nur durch Gerüchte sondern auch durch Apple-Patente ankündigt. Jedoch müssen wir hier noch bis zum September warten, um wirklich sicher sein zu können.
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