Pause bei der Produktion: Weiterer Bericht sagt Terminverschiebung für das iPhone 12 voraus
Eigentlich sollte die erste Testproduktion des iPhone 12 im Juni anlaufen. Diesen Termin wird Apple aller Voraussicht nach nicht halten können: Reuters berichtet, dass die Vorbereitungen in den Fabriken in China derzeit stillstehen.

Apple befindet sich mit der Produktion der neuen iPhone-Generation in der heißen Phase. Das Gerät an sich ist fertig entwickelt, alle Komponenten die verbaut werden sollen stehen fest und die Pläne für die Herstellungsprozesse sind ausgearbeitet. Um Letztere umzusetzen, müssen Ingenieure von Apple in den Werken von Foxconn und Co vor Ort tätig werden.
Die Handlungsabläufe in der Fertigung müssen perfekt abgestimmt werden, sodass am Ende das iPhone 12 makellos vom Band laufen kann. Diesen Prozess nennt man Apple-intern "Engineering Validation Test" (EVT). Wie es der Name schon andeutet, sind Ingenieure für diesen Schritt zwingend notwendig.
iPhone 12 pünktlich im Herbst?
Vor zwei Wochen gab es bereits Hinweise der DigiTimes, die besagten, dass Apple derzeit nur für extrem wichtige Geschäftsvorfälle Personal nach China entsendet. Nun äußerten sich zwei ehemalige Angestellte von Apple gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters zur iPhone-12-Produktion.
Wenn sich zum jetzigen Zeitpunkt Apple-Ingenieure in den Werken von Foxconn befinden und die ersten Geräte den Maschinenpark durchlaufen, sei alles gut und man müsse nicht mit einer Verschiebung des Liefertermins im Herbst rechnen. Ist dies allerdings nicht der Fall und Apple setzt den EVT vorerst aus, wird sich die Einführung des iPhone 12 ziemlich sicher verschieben.
Foxconn-Werke noch geschlossen
Zwar haben Apple und Foxconn eine entsprechende Anfrage von Reuters nicht beantwortet, da die meisten Werke des Apple-Zulieferers in der Volksrepublik aber noch geschlossen sind, kann man davon ausgehen, dass auch der EVT im Moment nicht durchgeführt wird.
Reuters zufolge will Foxconn die Arbeit in seinen Werken in Shenzhen und Zhengzhou, wo das iPhone 12 produziert wird, erst Ende Februar wieder aufnehmen. Der Konzern hat letzte Woche mitgeteilt, dass die erwarteten Umsätze in diesem Jahr nicht erreicht werden. Die Defizite sollen durch Werke in anderen Ländern wieder ausgeglichen werden.
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