Probleme bei der Produktion der Mini-LED-Displays könnten Launch des neuen 12, 9 Zoll iPad Pro verzögern
Das iPad Pro der fünften Generation soll mit einigen neuen Features in den Handel kommen, darunter auch ein Bildschirm auf Basis von Mini-LED. Die neue Bildschirmtechnologie könnte jetzt dazu führen, dass sich der Verkaufsstart des neuen Pro-Tablets verzögert.

Wer den Kauf des neuen 12,9 Zoll iPad Pro ins Auge gefasst hat, wird aller Voraussicht nach mit einer anfangs beschränkten Verfügbarkeit konfrontiert. Neben der CPU und anderen Komponenten wird Apple den Bildschirm des großen Pro-Tablets aktualisieren. Dieser besteht dann aus einem Panel aus Mini-LEDs, das neben einem besseren Kontrastverhältnis auch deutlich bessere Werte bei der Helligkeit liefert als herkömmliche LED-Displays.
Und genau das ist der Punkt, warum das große iPad Pro in den ersten Wochen nach der Einführung wahrscheinlich nur schwer zu bekommen sein wird. Debby Wu und Mark Gurman von Bloomberg schreiben in einem aktuellen Artikel, dass die Hersteller der Mini-LED-Panels mit Problemen bei der Produktion kämpfen. Konkret sei die Ausbeute zu gering, was bei einem Vertragspartner von Apple sogar dazu führte, dass die Produktion der Mini-LED-Bildschirme komplett eingestellt werden musste.
11 Zoll iPad Pro (2021) nicht betroffen
Wie wir Ende letzter Woche berichteten, beschränkt sich das Upgrade mit Mini-LEDs vorerst nur auf das 12,9 Zoll iPad Pro. Demzufolge ist das 11 Zoll große Pro-Tablet, das ebenfalls mit einem neuen Prozessor und einem 5G-Modem ausgestattet werden soll, nicht von den Lieferverzögerungen betroffen.
Trotz der Produktionsprobleme hält Apple allerdings an seinen Plänen fest, noch im April das 12,9 Zoll- und 11 Zoll iPad Pro offiziell vorzustellen. Da auch ein neues Modell des iPad mini erwartet wird, ist unklar, ob die Einführung der neuen iPads via stiller Pressemitteilung oder im Rahmen eines Online-Events passieren wird.
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