Samsung stellt Galaxy S22, S22 Plus und S22 Ultra vor
Apples größter Konkurrent hat am Mittwoch die neue Galaxy-Baureihe vorgestellt. Neben den drei Ausführungen des S22, ist auch die Tab S8-Serie ab sofort erhältlich.

Als Samsung gestern die S22-Baureihe vorgestellt hat, wurden keine großen Überraschungen enthüllt. Im Vorfeld der Veranstaltung sind bereits die wichtigsten Eckpfeiler der neuen Smartphones durchgesickert. Neben dem Galaxy S22 und dem Galaxy S22 Plus als Basismodelle, sticht vor allem das S22 Ultra als Highend-Flaggschiff heraus, auf das wir aufgrund seiner Sonderstellung an anderer Stelle gesondert eingehen.
Insgesamt fällt auf, dass sowohl das S22 als auch das S22 Plus im Vergleich zur Vorgänger-Serie kleiner ausfällt. Das S22 besitzt ein 6,1"-Display im Vergleich zum 6,2"-Display beim S21. Beim S22 Plus schrumpft das Display von vorher 6,7 Zoll auf nun 6,6 Zoll.
Die Gesamtpakete beider Smartphones fallen deutlich kleiner aus, sodass auch die verbauten Akkus beider Geräte mit 3.700 mAh bzw. 4.500 mAh schrumpfen. Trotzdem besitzt das Galaxy S22 Plus eine größere Akkukapazität als das iPhone 13 Pro Max (4.352 mAh). Beide Modelle unterstützen kabelloses Laden und verfügen über einen USB-C-Anschluss. Zur Enttäuschung vieler Kunden ist ein Ladegerät im Lieferumfang erneut nicht enthalten. Ein 45-Watt-Schnellladenetzteil schlägt im Samsung-Shop mit 45 Euro zu Buche.
50 Megapixel Hauptkamera
Hinsichtlich der Prozessoren gibt es regionale Unterschiede. In Abhängigkeit der jeweiligen Region werden die Geräte entweder von einem Snapdragon 8 Gen 1 von Qualcomm oder von einem Exynos 2200 angetrieben. Bei der Speicherkapazität haben Kunden die Auswahl zwischen 128 GB und 256 GB, einer Erweiterung durch microSD steht zudem nichts im Wege. Beim Arbeitsspeicher ist hingegen bei 8 GB Schluss.
Das Kameramodul hat Samsung dagegen etwas aufgerüstet. Die Hauptkamera bietet 50 Megapixel mit einem größeren Sensor. Unterstützt wird die Hauptkamera von einer 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, einer 10-Megapixel-Telekamera und einer 10-Megapixel-Frontkamera.
Unterschiede finden sich beispielsweise in der Ladegeschwindigkeit beider Geräte. Während das S22 mit 25 Watt aufgeladen wird, kann das S22 Plus seinen Akku mit 45 Watt wesentlich schneller füllen. Außerdem befindet sich ein Wi-Fi-6-Modul nur im größeren der beiden Modelle. Darüber hinaus verfügt das S22 nicht über Ultrabreitband. 5G-Unterstützung bietet dagegen sowohl das S22 als auch das S22 Plus.
Samsung verspricht seinen Kunden, die S22-Baureihe wenigsten vier Jahre mit Android-Updates zu versorgen.
Galaxy S22 Ultra beerbt das Galaxy Note
Wie bereits erwähnt, nahm das Galaxy S22 Ultra auf dem gestrigen Launch-Event eine Sonderstellung ein. Das Gerät fällt mit einem 6,8-Zoll-Display nochmal eine Ecke größer aus als das S22 Plus und grenzt sich auch optisch aufgrund der gebogenen Seiten deutlich von den anderen Modellen ab. Das S22 Ultra gilt als wiedergeborenes Galaxy Note, was sich unter anderem dadurch bemerkbar macht, dass Samsung einen S Pen in das Gerät integriert hat.
Das Display, ein QHD+ SuperAMOLED-Panel, bietet eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und erreicht erstmals eine Spitzenhelligkeit von 1.750 nits. Auf dem hochwertigen Display erscheinen Fotos und Video, egal ob am Tag oder in der Nacht aufgenommen, in einer atemberaubenden Qualität. Das Kamerasystem besteht unter anderem aus einer 108-Megapixel-Hauptkamera, einer 12-Mepapixel-Ultraweitwinkelkamera und zwei Telekameras mit jeweils 10 Megapixel und optischer Vergrößerung. Die erste Linse ist mit einem dreifach optischen Zoom ausgestattet, die zweite Linse bietet sogar zehnfach optischen Zoom für das Heranholen weit entfernter Objekte. Für HDR-Aufnahmen stehen dem S22 jetzt 12-bit-Farbdaten zur Verfügung statt vorher 10 bit.
Das Einstiegsmodell des S22 Ultra verfügt über 8 GB RAM und 128 GB erweiterbarem Speicher. Wer mit 256 GB, 512 GB oder 1 TB Speicher einsteigt, erhält automatisch 12 GB RAM. Das S22 Ultra soll wie die anderen Modelle der neuen S-Reihe vier Jahre lang mit Updates versorgt werden. Sicherheitsupdates will Samsung darüber hinaus noch ein weiteres Jahr zur Verfügung stellen.
Der 5.000 mAh-Akku des S22 Ultra kann mit einem 45-Watt-Netzteil zügig geladen werden. Induktiv lässt sich das Smartphone mit 15 Watt entsprechend langsamer laden.
Die Geräte können ab sofort vorbestellt werden. Ab dem 25. Februar sind die Neuheiten im Online-Shop von Samsung und im Handel verfügbar. Der Einstiegspreis für das S22 liegt bei 849 Euro, für das S22 Plus werden mindestens 1.049 Euro fällig. Das Basismodell mit 8 GB/128 GB des S22 Ultra kostet mindestens 1.249 Euro.





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