So sieht der A9X-Prozessor des iPad Pro im Inneren aus
Der besonders leistungsfähige A9X-Prozessor des iPad Pro wurde nicht nur mit Benchmarks getestet, sondern mittlerweile auch aufgeschnitten um den Inneren Aufbau zu studieren. Zu sehen ist eine im Vergleich zum A9 deutlich größere Chipfläche mit 2 CPU- und 12 Grafikkernen.
Das iPad Pro ist seit dem 11. November erhältlich und nach dem Verkaufsstart folgten zahlreiche Tests des großen Tablets, darunter natürlich auch die obligatorischen Benchmarks, um die Leistungsfähigkeit der verbauten Hardware zu testen. Im Zentrum dieser steht natürlich der A9X-Prozessor, der wie alle X-Versionen eine leistungsgesteigerte Version der jeweiligen Prozessorgeneration darstellt, in diesem Fall des Apple A9. Der A9-Prozessor findet sich wiederum im aktuellen iPhone 6s und iPhone 6s Plus.
Wie der neue A9X im Inneren genau aufgebaut ist, das haben die Experten von Chipworks untersucht, wie The Motley Fool berichtet. Dazu wurde der Prozessor aufgeschnitten und die größeren Strukturen im Inneren wurden sichtbar. Zu sehen sind auf dem 147mm² großen Chip mit einer Kantenlänge von etwa 1,2cm verschiedene Strukturen, die von Chipworks zum besseren Verständnis eingefärbt wurden. Insgesamt ist die Chipfläche des A9X 40% größer als beim A9.
Im grünem Rechteck befinden sich die beiden CPU-Kerne des A9X, die mit 2,26 GHz getaktet sind. Die 6 blauen Rechtecke beinhalten dagegen jeweils 2 Kerne der Grafikeinheit PowerVR 7XT, die somit auf 12 Kerne kommt. Eine Besonderheit des A9X ist dabei, dass dieser Mehrkernprozessor den sogenannten Level-3-Cache nicht eingebaut hat. Dieser ist notwendig für die effiziente Zusammenarbeit der einzelnen Kerne des Prozessors. Stattdessen hat der A9X eine schnellere Speicheranbindung und der Level-3-Cache sitzt deshalb außerhalb des Prozessors auf der Hauptplatine des iPad Pro.
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