Spotify: Kostenpflichtige Podcasts-Abos in Deutschland, Schweiz und Österreich verfügbar
Seit August können Podcaster in den USA ihre Inhalte kostenpflichtig anbieten. Die Funktion steht nun auch Content-Erstellern in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich zur Verfügung.

In den USA können Podcaster seit August diesen Jahres für ihre Inhalte Gebühren verlangen. Abgewickelt wird das Angebot über die zu Spotify gehörende Plattform Anchor. Nachdem der Vorstoß positiv aufgenommen wurde, sind nun weitere Länder an der Reihe. Die Funktion wird aktuell im deutschsprachigen Raum ausgerollt. Insgesamt ist das Feature bereits in 33 Märkten vertreten.
Podcaster können unter anderem über eine Kontaktfunktion mit ihren Hörern in Kontakt treten und auf direktes Feedback reagieren. Neben der Monetarisierung von Podcast-Inhalten soll so die Qualität weiter erhöht werden.
5 Prozent Umsatzbeteiligung
Mit der Ausweitung der kostenpflichtigen Podcasts-Abos will Spotify die Arbeit der Kreativen weiter unterstützen. Dabei stellt sich die Konstellation mit Spotify als echter Glücksgriff heraus. Die eigenen Inhalte genießen aufgrund der großen Reichweite des Streaminganbieters massiven Support. Außerdem gehen 100 Prozent der Einnahmen an die Podcaster. Eigenen Angaben zufolge will Spotify frühestens im Jahr 2023 eine Gebühr in Höhe von 5 Prozent einführen.
Damit läge das Unternehmen immer noch weit unter dem Niveau der Provisionen von Apple. Über den hauseigenen Dienst Podcasts Abonnements kassiert Cupertino 20 € Jahresgebühr und zusätzlich 30 Prozent Umsatzbeteiligung im ersten Jahr. Im zweiten Jahr sinkt die Beteiligung auf 15 Prozent.
Spotify reagiert auf Wunsch von Adele
Gleichzeitig macht das Unternehmen weitere "Schlagzeilen": Popstar Adele hat darum gebeten, die zufällige Wiedergabe für Alben zu deaktivieren, da das Album eines Künstlers eine Geschichte erzählt und die wahllose Wiedergabe von einzelnen Titeln dem Anspruch der Künstler nicht gerecht wird.
Spotify hat reagiert und die Shuffle-Funktion beim Abspielen eines Albums nun standardmäßig deaktiviert. Wer die Lieder dennoch in zufälliger Reihenfolge hören möchte, kann dies tun und muss dafür das entsprechende Symbol in der Track-Ansicht anklicken.
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